Schweiz: Mädchen von Lawine weggeschwemmt – nun fällt die Regierung eine schreckliche Entscheidung

Ein 37-Jähriger sowie eine Sechsjährige wurden im August in der Schweiz von einer Schlammlawine mitgerissen. Seither sind sie spurlos verschwunden.
Ein 37-Jähriger sowie eine Sechsjährige wurden im August in der Schweiz von einer Schlammlawine mitgerissen. Seither sind sie spurlos verschwunden.
Foto: imago images / Eibner Europa

Es waren schlimme Szenen in Chamoson im Kanton Wallis (Schweiz). Eine gewaltige Schlammlawine hatte sich im August durch das Dorf gefressen und dabei ein sechsähriges Mädchen sowie einen Mann (37) mit sich gerissen. Von den beiden fehlt seither jede Spur.

Jetzt hat der Kanton in der Schweiz laut „Blick“ bekanntgegeben, sich nicht an den Kosten der bislang erfolglosen Suche beteiligen zu wollen.

Schweiz: 6-jähriges Mädchen unter Schlammlawine begraben

Die Sechsjährige war gemeinsam mit ihrer Mutter und einem Ehepaar aus Genf im Urlaub. Als die Fluten den kleinen Ferienort Chamoson erreichten, wollten die vier noch fliehen.

Die Mutter hatte gerade ihre Tochter auf die Rückbank des Autos gesetzt, als die Schlammlawine das Fahrzeug mit dem Mädchen und dem 37-Jährigen mit voller Wucht traf und mit sich riss.

Die Mutter konnte nur hilflos zusehen, wie ihre Tochter fortgeschwemmt wurde.

Zwei Menschen seit August vermisst

Zwei Monate nach der Schlammlawine fanden Einsatzkräfte zwar das Autowrack, von den Opfern fehlt allerdings noch immer jede Spur. Der Fall sei noch nicht abgeschlossen, die Suche werde laut Claude Crittin, Gemeindepräsident von Chamoson, je nach Menge des fließenden Wassers weitergeführt.

Die Opfer seien bisher nicht für tot erklärt worden, sondern gelten als vermisst.

-----------------------

Top-News des Tages:

Meghan Markle: Prinz Harry fällt auf Fake-Anruf rein und verrät...

Xavier Naidoo nach Skandal-Video aus DSDS-Jury geworfen – Fans rasten komplett aus: „Widerwärtig, einfach ekelhaft“

Bachelor: RTL verschiebt Jubiläumsshow – aus diesem Grund

-----------------------

Wer die Kosten trägt, ist unklar

Lokale Politiker hatten verhindern wollen, dass die Familien Rechnungen zu der kostspieligen Suche erhalte, weil die Unfallversicherung nicht alle Kosten abdecke. Dazu versuchten sie, die Gesetzgebung im Kanton anzupassen, scheiterten damit aber vor dem Kantonsparlament.

Möglicherweise erkläre sich laut „Blick“ die Gemeinde Chamoson dazu bereit, einen Teil der Kosten zu tragen. Der Gemeinderat wolle sich in Kürze mit damit befassen.

Wie hoch die Kosten insgesamt ausfallen werden, stehe noch nicht fest. (vh)