Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun

Du befürchtest, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Dann musst du jetzt das tun.
Du befürchtest, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Dann musst du jetzt das tun.
Foto: imago images / Lichtgut

Das Coronavirus breitet sich immer weiter in Deutschland aus. Tausende Menschen haben sich bereits mit dem Erreger infiziert, einige sind an Covid-19 gestorben. Das Coronavirus legt das öffentliche Leben lahm.

Corona Deutschland (13.3.)
Corona Deutschland (13.3.)

Viele Menschen fragen sich nun: Was ist, wenn ich selbst betroffen bin? Hier erfährst du, was du tun solltest, wenn du Sorge hast, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Coronavirus: Verdachtsfall? So musst du dich jetzt verhalten

Bevor du einen Arzt aufsuchst, solltest du folgende Fragen beantworten können:

  • Habe ich Krankheits-Symptome und wenn ja: welche?
  • Hatte ich Kontakt zu einer infizierten Person?
  • Habe ich mich in einem Risikogebiet aufgehalten?

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Das sind die häufigsten Symptome

Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind die Haupt-Symptome von Covid-19-Erkrankten Fieber und trockener Husten. Das betrifft über 60 Prozent aller Infizierten.

Über 20 Prozent klagen über:

  • Kurzatmigkeit
  • Muskel- und Gelsenkschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfte Nase

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Was sind Risikogebiete?

Du leidest an diesen Symptomen? Dann ist entscheidend, ob du in letzter Zeit in einem Risikogebiet warst. Dazu zählen international (Stand 11.3.):

  • Italien
  • Iran
  • China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)

National ist vor allem die Region Heinsberg in Nordrhein-Westfalen betroffen.

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Du warst in einem dieser Gebiete oder hattest Kontakt zu einer infizierten Person? Dann solltest du dich umgehend in häusliche Quarantäne begeben und alle sozialen Kontakt auf das absolut notwendigste Mindestmaß beschränken. Rufe außerdem deinen Hausarzt oder den kassenärztlichen Notdienst an.

Was du auf KEINEN Fall machen darfst!

Wichtig: Du darfst nicht direkt den Hausarzt aufsuchen, um zu vermeiden, dass sich möglicherweise weitere Menschen anstecken. Auch in die Notaufnahme von Krankenhäusern solltest du nur bei schwerwiegenden Symptomen, wie etwa schwerer Atemnot, gehen.

Was passiert dann?

Der Arzt wird weitere Anweisungen geben. Gibt es einen begründeten Verdachtsfall, treffen die Mediziner Vorkehrungen gegen weitere Ansteckungen und melden alles beim Gesundheitsamt.

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Danach solltest du hinsichtlich deiner Symptome mit dem Arzt in Kontakt bleiben. Er wird entscheiden, wann du wieder an allen gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen kannst.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe - was tun?

Du weißt nicht, ob du Kontakt zu einem Infizierten hattest, du bist aber älter als 65 Jahre oder leidest an einer Vorerkrankungen, wie:

  • Autoimmunkrankheit
  • chronische Herz-, Lungen- oder Nierenkrankheit
  • Krebs
  • Diabetes

Dann solltest du deine Symptome besonders im Auge behalten und im Zweifel einen Arzt anrufen.

Das kannst du tun, um dich zu schützen

In allen Fällen gilt: Hygieneregeln beachten! Dazu zählt:

  • Regelmäßiges, ausgiebiges Händewaschen mit Seife (20-30 Sekunden)
  • Niesen in ein Taschentuch oder notfalls in die Armbeuge
  • mit ungewaschenen Händen nicht ins Gesicht fassen.

Einen weiteren wichtigen Hygienetipp bekommst du hier >>>