Coronavirus: Arzt räumt mit Mythos auf und verrät – „Das ist die beste Therapie“

Corona Deutschland (13.3.)
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Das Coronavirus verbreitet sich mit zunehmender Geschwindigkeit in allen Teilen Deutschlands. Mittlerweile sind bundesweit mehr als 3.600 Menschen (Stand 14.03.) mit dem Erreger infiziert.

Die Sorge vor Zuständen wie in Italien wächst. Dort sind mittlerweile mehr als 1.200 Menschen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Im Interview mit dem „Focus“ verrät Mediziner Dominik Pförringer von der Technischen Universität München die beste Therapie gegen Covid-19.

Coronavirus: Arzt räumt mit Missverständnis auf

„Wir haben es bei Covid-19 mit einer durch den Coronavirus hervorgerufene Viruserkrankung zu tun. Viele Menschen fragen sich, warum die Krankheit nicht mit Antibiotika behandelt wird. Darauf gibt der Mediziner eine einfach Antwort: „Corona ist eine Viruserkrankung. Ein Antibiotikum kann gegen eine Viruserkrankung nicht helfen.“

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Das gleiche gelte für die Influenza. Gegen diese Grippeviren gibt es aber immerhin eine Impfung. Im Gegensatz zum Coronavirus.

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„Die Industrie forscht mit höchstem Druck daran“, so Pförringer. Aber bislang noch ohne Erfolg. Deshalb gebe es vor allem eine Maßnahme, die vor dem Coronavirus schütze.

„Das ist die beste Therapie“

„Die beste Therapie ist die Prävention“, verrät der Mediziner gegenüber dem „Focus“. Damit leisten wir den größten Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

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Das ist auch der Grund dafür, warum das Gesundheitsministerium das öffentliche Leben so stark eingeschränkt hat. So wurden bundesweit Schulen und Kitas geschlossen, zahlreiche Veranstaltungen abgesagt und die Menschen dazu aufgefordert, unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Wie werde ich bei einer Infektion behandelt?

Weil es bislang kein Medikament gegen das Coronavirus gibt, bleibt der Medizin nichts anderes übrig, als die Symptome der Patienten zu behandeln.

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Das könne in schweren Fällen etwa die Beatmung von Patienten bedeuten. Die gute Nachricht laut Pförringer: Bei einem Großteil der Patienten nehme die Infektion mit dem Coronavirus keinen schweren Verlauf. (ak)