Coronavirus: Donald Trump will sich Corona-Impfstoff exklusiv für USA sichern – doch ausgerechnet ER stoppte ihn

Coronavirus: Donald Trump wollte sich einen Impfstoff exklusiv für die USA sichern. Doch ausgerechnet Dietmar Hopp verhinderte das.
Coronavirus: Donald Trump wollte sich einen Impfstoff exklusiv für die USA sichern. Doch ausgerechnet Dietmar Hopp verhinderte das.
Foto: dpa

Ein Impfstoff gegen das Coronavirus! Kaum etwas wird derzeit weltweit dringender gebraucht als das.

Das weiß auch US-Präsident Donald Trump – und wollte sich offenbar einen möglichen Impfstoff hauptsächlich für die USA sichern.

Er hatte versucht, deutsche Wissenschaftler der Firma CureVac, die zu einem Impfstoff gegen das Coronavirus forschen, mit hohen finanziellen Zuwendungen in die USA zu locken. Trump wollte sich so das in der Entwicklung befindliche Medikament exklusiv für den US-Markt sichern, berichtet „Welt am Sonntag“.

CureVac hatte am 3. März getwittert, sich mit dem US-Präsidenten im Weißen Haus getroffen zu haben.

Coronavirus: Dietmar Hopp lässt Trump auflaufen

Doch laut „Manager Magazin“ hat ausgerechnet ein Mann den Vorstoß verhindert, der kürzlich deutschlandweit wegen eines Clinches mit Fußballfans in den Schlagzeilen stand.

Die Rede ist von Dietmar Hopp – denn der Milliardär ist Haupteigner der Tübinger Firma CureVac.

„Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können“, so Hopp in einer Stellungnahme. Ein deutlicher Wink Richtung Donald Trump.

Der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp und der Unternehmer Friedrich von Bohlen gehören zu den Gründern und Geschäftsführern des Pharmazie-Unternehmens.

Hopp hält 80 Prozent der Anteile an CureVac über seine dievini Hopp BioTech Holding.

Bereits seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Hopp ist neben seinem unternehmerischem Engagement als Mäzen des TSG Hoffenheim bekannt geworden. Hier wurde er zuletzt von Fußball-Anhängern massiv angefeindet. Anhänger von Borussia Dortmund und anderen Bundesliga-Teams hatten ihn im Fadenkreuz gezeigt und als „Hurensohn“ bezeichnet.

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Jens Spahn: „Sind in guten Gesprächen“

Gesundheitsminister Jens Spahn stellte in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ klar, dass CureVac selber gesagt habe, dass es den Impfstoff „wenn, dann für die ganze Welt entwickelt und nicht für einzelne Länder“, so Spahn.

Und: „Wir sind übrigens schon seit zwei Wochen in sehr guten Gesprächen mit diesem Unternehmen.“