Coronavirus: DAS müssen Schwangere jetzt wissen

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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Das Coronavirus ist vor allem für ältere und geschwächte Menschen ein gefährliches Gesundheitsrisiko. Aber auch Schwangere machen sich aktuell Gedanken.

Tatsächlich gibt es erste Erkenntnisse über das Coronavirus in Verbindung mit einer Schwangerschaft – auch wenn noch vieles unklar ist.

Coronavirus in Schwangerschaft: Erste Erkenntnisse aus China

So waren in China vier Frauen mit dem Coronavirus infiziert und erkrankt, als sie ihre Babys zur Welt brachten.

Die vier Neugeborenen wurden gesund geboren, hatte keine Symptome. Ein Baby hatte leichte Atemprobleme, die nach wenigen Tagen verschwanden, zwei hatten Hautausschläge, die ebenfalls ohne Behandlung von selbst verschwanden.

Drei Babys wurden auf das Virus getestet – alle Tests waren negativ. Das berichtet „New Scientist“.

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Ein anderer Bericht umfasst neun Frauen mit dem Coronavirus, die zehn Babys bekamen. Von neun überlebenden Babys hatte keines das Virus, aber sechs von ihnen Atemnot und zwei Fieber.

So gefährdet sind Schwangere

Grundsätzlich sind Schwangere höher gefährdet, sich eine Grippe einzufangen. Das liegt zum einen an einem unterdrückten Immunsystem während der Schwangerschaft, zum anderen daran, dass der ungeborene Fötus auf die Lunge drücken kann.

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Aber: nach einer englischen Studie hatten 15 schwangere Frauen mit dem Coronavirus keine schlimmeren Symptome als Infizierte, die nicht schwanger waren. Elf von ihnen haben mittlerweile ihren Nachwuchs geboren – bei keinem wurde das Coronavirus festgestellt.

Die gute Nachrichten sind also:

  • Schwangere haben keine schlimmeren Symptome als Nicht-Schwangere
  • Das Risiko von Fehlgeburten wird durch das Virus nicht erhöht
  • Das Coronavirus scheint nicht auf die Föten überzugehen

Laut „New Scientist“ belegen frühere Berichte, dass das Coronavirus ebenfalls nicht durch Muttermilch auf das Neugeborene übertragen wird.

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Trotzdem raten Gesundheitsbehörden infizierten Müttern dazu, sich ausreichend die Hände zu waschen und beim Stillen einen Mundschutz zu tragen. (kv)