Coronavirus: Gaga-Forderung von Hamburgs Bürgermeister – „Menschen sollen...“

Stopp Coronavirus - 6 simple und effiziente Maßnahmen im Alltag

Panik, Mundschutz-Bunkern, Desinfektions-Bäder und Klopapier-Horten sind nicht die Alltagsretter im Kampf gegen Coronaviren. Diese 6 Maßnahmen sind viel effizienter.

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Verdammtes Coronavirus!

Weltweit sind über 7800 Menschen an den Folgen der tückischen Krankheit ums Leben gekommen, in Deutschland haben wir (Stand Dienstagabend) 24 Todesopfer zu beklagen. Das öffentliche Leben in der Bundesrepublik steht quasi still.

Coronavirus: Ärzte in Hamburg stoßen an Belastungsgrenze

Auch in Hamburg ist die Situation hochdramatisch, die Ärzte dort kommen an ihre Belastungsgrenzen. Walter Plassmann, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH), am Dienstag: „Wir bitten daher alle Hamburger, den Arztruf 116117 nur in medizinisch begründeten Fällen zu kontaktieren.“

In den vergangenen Tagen hätten sie rund 20.000 Anrufe am Tag erhalten, das seien 25 mal so viel wie in normalen Zeiten. Ein großer Teil der Anrufenden sei jedoch symptomfrei, gehöre damit nicht in die ärztliche Versorgung.

Gaga-Forderung von Bürgermeister Tschentscher

Doch ausgerechnet der Erste Bürgermeister der Hansestadt sieht die Situation nicht ganz so dramatsich. Peter Tschentscher (54, SPD) hat sogar eine eigene Forderung – und DIE hört sich zunächst mal gaga an: Er hält es für sinnvoll, dass möglichst viele Menschen mit dem Coronavirus in Kontakt kommen!

Tschentscher am Dienstag: „Wir werden viele Erkrankungsfälle haben. Das ist auch etwas, was jetzt notwendig ist, wenn man es mal so sagen darf.“ Und weiter: „Das wirksamste Mittel gegen das Virus ist unser Immunsystem selbst.“ Dieses habe bisher aber keine Gelegenheit gehabt, sich auf das Virus einzustellen. Da es keine Impfung gebe, könnten die Mediziner auch nicht nachhelfen.

„Müssen Immunsystem Gelegenheit geben, sich gegen Virus aufzustellen“

Der 54-Jährige, der habilitierter Labormediziner ist: „Deswegen ist eigentlich die wichtigste Maßnahme jetzt, dass wir unseren Immunsystemen die Gelegenheit geben, sich gegen das Virus aufzustellen.“ Doch der SPD-Politiker schränkt ein: Eine Infizierung müsse über einen gestreckten Zeitraum passieren, die Ausbreitung des Virus müsse JETZT gebremst werden.

Tschentscher erklärte, dass ungefähr 80 Prozent der Infizierten gar nicht erkrankten. Von den verbleibenden 20 Prozent erkrankten auch nur wenige schwer. Auf diesen liege aber das Augenmerk aller Schutzmaßnahmen.

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Das Coronavirus in NRW, Deutschland und weltweit:

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Lässt man sich die Tschentscher-Forderung in Ruhe durch den Kopf gehen, scheint sie durchaus Sinn zu machen... (mg)