Coronavirus: DIESE Menschen sind echte Helden - Kassiererin spricht Klartext: "Angst, keine Lebensmittel zu bekommen"

Essen. Hamsterkäufe, verängstigte Kunden, die ständige Frage, wann denn wieder Klopapier geliefert wird: Kassiererinnen und Mitarbeiter im Supermarkt haben es wegen des Coronavirus derzeit nicht leicht.

Und dennoch geben sie auch während der Krise alles, um die Menschen mit dem nötigsten zu versorgen. Eine von ihnen ist Laura (28), die als Verkäuferin in einem Supermarkt in Essen arbeitet. Wir haben mit ihr über den Arbeitsalltag in den Zeiten des Coronavirus gesprochen.

Zu Zeiten des Coronavirus im Supermarkt arbeiten: Laura erzählt, wie es wirklich ist

DER WESTEN: Was machst du?

Kassieren, auspacken, einräumen - das übliche eigentlich.

Was nervt dich?

Die Kunden kommen anders in den Laden als sonst. Manchen merkt man die Angst vor dem Virus an, sie benehmen sich seltsam, berühren nichts, sprechen mit niemandem. Manche haben Angst, nicht genug Lebensmittel zu bekommen. Ich beruhige sie dann immer, wir werden regelmäßig beliefert. Da muss im Moment niemand etwas befürchten.

Anderen ist es hingegen wurscht. Die verhalten sich normal, manche reden sogar mehr als sonst. Viele freuen sich, dass sie jemanden zum Quatschen haben, weil vor allem Ältere Menschen derzeit nicht viel Besuch bekommen.

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Gab es einen besonders schönen Moment in den letzten Tagen?

Mich beeindrucken die älteren Menschnen. Die 80-Jährigen sagen mir: 'Wir haben schon so viel mitgemacht, das packen wir auch noch.' Die nehmen das alles sehr gelassen, obwohl sie zur Risikogruppe gehören.

Starkes Immunsystem schützt vor Krankheit

Ich mache mir nur wenig Sorgen. Seit ich im Einzelhandel arbeite, bin ich sowieso kaum noch krank, auch im Winter bekomme ich eigentlich nie eine Erkältung. Der Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen an jedem Tag härtet vermutlich das Immunsystem ab." (vh)

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