Sommerzeit: Zeitumstellung noch in diesem Monat – DAS musst du jetzt wissen

Die Sommerzeit steht vor der Tür – am 29.März werden die Uhren umgestellt.
Die Sommerzeit steht vor der Tür – am 29.März werden die Uhren umgestellt.
Foto: imago images / PicturePoint

Mehr Sonnenschein, milde Temperaturen und sprießende Blumen: der Frühling steht vor Tür – und mit ihm die jährliche Umstellung auf die Sommerzeit.

Zwei Mal im Jahr wird in der ganzen EU die Uhr umgestellt. Im Herbst auf Winterzeit, im Frühling auf Sommerzeit.

Doch was gewinnen die Menschen dadurch und in welche Richtung wird die Uhrzeit überhaupt gestellt?

Sommerzeit: Eine Stunde weniger

Die Sommerzeit 2020 beginnt wie jedes Jahr am letzten März-Wochenende. Das heißt, in der Nacht vom 28. auf den 29. März werden die Uhren umgestellt – und zwar eine Stunde vor. In der Regel geschieht das um zwei Uhr nachts: dann ist es um zwei Uhr plötzlich direkt drei Uhr.

Zwar muss man so quasi eine Stunde früher aufstehen, dafür ist es aber morgens wieder länger dunkel und abends länger hell.

Das steckt hinter der Zeitumstellung

Eine Überlegung hinter dem Zeitumstellungs-System ist, dass die Menschen das Sonnenlicht besser nutzen und Energie (zum Beispiel Strom für Lampen usw.) sparen können. Hintergrund ist die Ölpreiskrise 1973, in der Energiesparen oberste Priorität hatte.

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Mittlerweile ist belegt, dass in der Sommerzeit zwar elektrisches Licht gespart, dafür aber am Morgen mehr geheizt wird. Zudem haben viele Menschen Probleme mit der Zeitumstellung, leiden unter Schlafstörungen.

Deshalb wird immer wieder über eine Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert – im wissenschaftlichen Diskurs herrscht aber Uneinigkeit darüber, ob dauerhafte Winter- oder Sommerzeit das richtige System für den menschlichen Bio-Rhythmus ist.

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Dann wird die Zeitumstellung abgeschafft

Im letzten Jahr hat die EU eine Umfrage zur Abschaffung der Zeitumstellung gestartet. Ergebnis: „Millionen haben geantwortet und sind der Auffassung, dass es so sein sollte, dass die Sommerzeit in Zukunft für alle Zeit gilt“, zitiert „Merkur“ EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Seitdem versuchen die EU-Staaten eine einheitliche Lösung zu finden, um einen zeitlichen Flickenteppich zu vermeiden. Bisher gab es allerdings kein Ergebnis – es bleibt daher fraglich, ob die Umstellung jemals abgeschafft wird.