Kreuzfahrt: Das gab‘s noch nie! Jetzt will man ausgerechnet...

Kreuzfahrt: Das Vorhaben ist einmalig. (Symbolbild)
Kreuzfahrt: Das Vorhaben ist einmalig. (Symbolbild)

Das Coronavirus legt im Moment so ziemlich alles lahm. Auch Kreuzfahrtschiffe müssen momentan vor Anker bleiben. Doch jetzt hat man mit der Kreuzfahrt in Großbritannien etwas anderes vor.

Das Coronavirus breitet sich vor allem in Europa weiter aus. Weil Keiner mit einem derart massiven Anstieg gerechnet hatte, muss nun schnell der Mangel an medizinischen Mitteln sowie fehlende Krankenhausplätze behoben werden.

Kreuzfahrt: So etwas gab es noch nie

Während die Staaten überlegen, wo sie die vielen Infizierten unterbringen sollen, hat das britische Kreuzfahrt-Unternehmen Saga ein ausgerechnet dieses Angebot gemacht: Es bietet dem Gesundheitsministerium von Großbritannien an, zwei seiner Kreuzfahrtschiffe zu Krankenhäusern umbauen zu lassen. Das meldet der britische „Mirror“.

Es handelt sich dabei um die Schiffe Spirit of Discovery und Saga Sapphire, die Platz für 999 bzw. 720 Gäste haben. Sie liegen derzeit an einem Hafen bei London und dürfen wegen des Coronavirus vorerst keine Reisen mehr durchführen.

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Angebot könnte wichtige Hilfe sein

Das britische Gesundheitsministerium hat dem Angebot von Saga bisher nicht zugestimmt. Klar ist aber, der Umbau zu Krankenhäusern wäre eine noch nie da gewesene Aktion. Und sie wäre den Menschen in Großbritannien möglicherweise eine wichtige Hilfe.

Schließlich waren in den vergangenen Tagen bereits Krankenhäuser in London am Ende mit ihren Kapazitäten. Ein Londoner Krankenhaus musste erst am Freitag Coronavirus-Infizierte wegschicken, weil es keinen Platz mehr hatte. Die Patienten wurden daraufhin in benachbarten Krankenhäusern untergebracht.

Aufgrund des Platzmangels in den Krankenhäusern plant die Regierung in Großbritannien momentan, 8000 private Krankenhausbetten zu mieten. Auch die Idee, Hotels zu Krankenhäusern umzufunktionieren, ist gefallen. Das berichtet der Mirror. Da viele Kreuzfahrtanbieter ihre Reisen im März und April abgesagt haben, dürfte die Regierung in Großbritannien über den Vorschlag von Saga nachdenken. (nk)