Jörg Kachelmann zum Coronavirus: Meteorologe spricht Klartext – „Die Logik derjenigen, ...“

Jörg Kachelman: Der Wetterexperte redet Klartext. (Symbolbild)
Jörg Kachelman: Der Wetterexperte redet Klartext. (Symbolbild)
Foto: dpa

Erst sah es vergangene Woche so aus, als sei der Winter nun endgültig vorbei. Doch die Hoffnung währte für viele nicht lange. Denn obwohl es sonnig ist und die Bäume ihre ersten Knospen tragen, ist es doch wieder eisig kalt geworden.

Wetterexperte Jörg Kachelmann hat sich deshalb jetzt zu Wort gemeldet.

Jörg Kachelmann spricht Klartext – sogar Wetterexperten besorgt

Die Kältepeitsche ist im vollen Gange. Hoch Jürgen bringt momentan eiskalten Wind und Frost nach Deutschland. Und das ist Schuld daran, dass die Temperaturen als weitaus eisiger empfunden werden, als sie tatsächlich sind.

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Vor allem die Nächte sowie die frühen Morgenstunden sind in vielen Gebieten frostig. In Berlin wurde am vergangenen Montag sogar die kälteste Nacht seit November 2019 gemessen. Wetterexperten wie Jörg Kachelmann wissen indes um den Ernst der Lage.

„Wenn was blüht, dann ist es bis Freitag tot“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung der „Bild“.

Jörg Kachelmann über Mythen zum Coronavirus

Jörg Kachelmann widmet sich auf Twitter darüber hinaus auch noch einem anderen Thema: Dem Coronavirus und die daraus entstehende Mythen.

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„Die Logik derjenigen, die in den blauen Himmel zeigen und ihm dem geringeren Flugverkehr zuordnen.“ Der Wetterexperte macht damit klar, dass der blaue Himmel entgegen manchen Meinungen nichts mit dem durch das Coronavirus eingeschränkten Flugverkehr zu tun habe.

Jörg Kachelmann spricht Klartext

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Anhaltende Kälte sorgt für Probleme

Und der blaue Himmel, der demnach nichts mit dem Virus zu tun hat, mag für viele schön anzusehen sein, doch die dazugehörige Kälte ist gerade für die Bauern problematisch. Besonders Obstbäume leiden unter den frostigen Temperaturen. Jörg Hilbers (54), Geschäftsführer beim Berufsverband Obstbau, erklärt, es seien große Schäden zu erwarten.

Kein Ende des Frosts in Sicht

Denn auch in den kommenden Nächten erwarten die Meteorologen wieder Frost. Für die auf Mittwoch meldet der Deutsche Wetterdienst einen Temperaturrückgang von -1 bis hin zu -8 Grad. An den Alpen wird es sogar noch kälter. Nur an der See mit Tiefstwerten um null Grad bleibt es frostfrei. Nicht viel anders sieht es in der Nacht auf Donnerstag aus. Dann könnten im äußersten Süden sowie im Südosten sogar vereinzelt ein paar Schneeflocken fallen.

Die Nacht auf Freitag wird dann vielerorts mit 4 bis -4 Grad nicht mehr ganz so kalt. In der Nacht auf Samstag liegen die Tiefstwerte schließlich nur noch bei sechs bis null Grad. Es kann noch zu leichtem Frost kommen. Wie die „Bild“ berichtet, könnte es noch bis Monatsende kalt bleiben.