Coronavirus in China: Mann stirbt – nach seinem Tod kommt DAS raus

Corona in China: Nachdem ein Mann am Montag plötzlich starb, ist Erschreckendes herausgekommen. (Symbolbild)
Corona in China: Nachdem ein Mann am Montag plötzlich starb, ist Erschreckendes herausgekommen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Xinhua

Bevor das Coronavirus Europa erreichte, sorgte es in China bereits für Tausende Infizierte und Tote. Doch allmählich beruhigt sich die Lage wieder. Fast 74.000 der insgesamt knapp 82.000 Infizierten (Stand: 25.03.) sind wieder gesund.

Jetzt ist allerdings ein Mann gestorben, dessen Tod den Menschen große Sorgen bereitet.

Corona in China: Große Sorge nach Tod eines Mannes

Der Mann saß am Montag in einem Bus in der ostchinesischen Provinz Shandong, als es ihm plötzlich extrem schlecht ging. Er wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht, wo er noch am Montagmorgen verstarb. Für die anderen Businsassen war dies ein großer Schock. Sie befürchteten, dass der Mann sie mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte. Das meldet die chinesische Zeitung The Global Times.

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Die Alarmglocken läuteten. Infizieren sich etwa wieder mehr Menschen an dem Coronavirus in China? Die 29 Businsassen, die gemeinsam mit dem Verstorbenen auf dem Weg zur Arbeit gewesen waren, wurden sofort untersucht. Ärzte testeten sie auf das Coronavirus aber auch auf das Hantavirus. Letzteres ist wie das Coronavirus eine virale Infektionskrankheit, die in Eurasien nämlich weit verbreitet ist und ebenfalls tödlich enden kann.

China vor weiterer Sorge

Zur Erleichterung der Businsassen und der Menschen in China waren die Ergebnisse für das Coronavirus bei allen negativ. Die Ergebnisse für das Hantavirus stehen allerdings noch aus. Indes erklärt der Virologe der Wuhan Universität, Yang Zhanqiu, dass man sich normalerweise nicht an dem Coronavirus und dem Hantavirus gleichzeitig infiziert. Zudem sei es unwahrscheinlich, dass sich die Anderen im Bus angesteckt hätten, da eine Infektion normalerweise nicht zwischen Menschen erfolge.

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Das Hantavirus wird - anders als das Coronavirus - nur selten über die Atemwege und stattdessen über Ausscheidungen und Blut übertragen. Der erschreckende Vorfall des Mannes löste jedoch Sorge im Internet aus: Auf das Coronavirus könnte jetzt das Hantavirus folgen.

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Das ist das Hantavirus:

  • Infizierung durch den Kontakt mit Ratten (Bisse), die Aufnahme von Nahrung, die mit Ratten in Kontakt gekommen ist oder das Einatmen von Luft, die durch Mäusekot kontaminiert ist
  • Viren können mehrere Tage auch in getrocknetem Zustand überleben
  • Inkubationszeit zwei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen kann sie nur fünf Tage oder bis zu 60 Tagen betragen
  • Symptome: Fieber, Blutungen, Nieren- und Leberschäden

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Nicht nur China betroffen

Laut des Virologen gebe es allerdings keinen Grund zur Sorge. „Das Hantavirus ist vermeidbar und kontrollierbar. Und es gibt Impfstoffe, um eine Erkrankung zu verhindern.“ Yang weist auch darauf hin, dass das Hantavirus weniger in Städten und vor allem in Dörfern in den Monaten Mai bis Juni sowie Oktober bis Dezember auftrete.

Es komme in China aber auch in Russland, in Finnland und in Schweden vor. Die Sterberate in China liege bei einem bis zehn Prozent, in den USA bei durchschnittlich 40 Prozent. Die Gefahr einer massenhaften Ausbreitung wie beim Coronavirus ist damit eher nicht vorstellbar. Experten führen nun eine epidemiologische Untersuchung zu dem Todesfall des Mannes durch, wie die The Global Times schreibt. (nk)