Wetter in Deutschland: Experte warnt vor Gefahr im Frühling – „Oft sogar noch höher als im Sommer“

Das kommende Wetter in Deutschland birgt ein Risiko für Waldbrände. (Archivfoto)
Das kommende Wetter in Deutschland birgt ein Risiko für Waldbrände. (Archivfoto)
Foto: picture alliance/dpa

Das Wetter in Deutschland könnte aktuell nicht besser sein – kaum Regen, viel Sonnenschein. Doch Experten warnen jetzt davor, dass das frühlingshafte Wetter eine große Gefahr birgt.

Wetter in Deutschland: Gefahr im Frühling

Das sonnige und trockene Wetter passt genau zum Frühlingsanfang und lädt zu ausgiebigen Wald-Spaziergängen ein – doch genau darin liegt eine große Gefahr, warnen Experten der NRW-Forstverwaltung vor einer steigenden Waldbrandgefahr.

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Der Grund: „Da die Bäume und Sträucher erst jetzt langsam beginnen, ihre Blätter zu bilden, kann die Sonne vielfach ungehindert bis auf den Waldboden scheinen.“ Dadurch entflammen kleine, trockene Äste oder Laubblätter leichter.

„Deshalb ist im Frühjahr die Waldbrandgefahr oft sogar noch höher als im Sommer“, so die Experten.

DAS macht die Situation noch gefährlicher

Forstschutzexperte Marc Messerschmidt warnt zudem vor einer spezifischen Gefahr im Frühjahr 2020.

„Die Enge des Home-Office, die derzeitigen Kontaktbeschränkungen und die Absage von Veranstaltungen lockt gerade sehr viele Menschen in den Wald. Es ist wichtig, dass alle Waldbesucher und -besucherinnen Acht geben auf den Wald.“ Vor allem, weil über 90 Prozent der Waldbrände keine natürliche Ursache haben.

Laut Deutschem Wetterdienst ist die Waldbrandgefahr in NRW aktuell mittel bis hoch einzustufen.

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Hier die Regeln, um Waldbrände zu verhindern:

  • Rauchen und offenes Feuer im Wald sind vom 1.März bis 31.Oktober streng verboten.
  • Glasstücke oder Glasflaschen sollten nicht im Wald liegen gelassen werden, der Brennglaseffekt kann Waldbrände auslösen.
  • Kraftfahrzeuge sollten nur auf befestigten Flächen abgestellt werden – der heiße Auspuff/Katalysator kann Gras ins Brand setzen.

Sollte es trotzdem zu einem Brand kommen, rät die Behörde, kleine Entstehungsbrände wenn möglich zu löschen – oder ansonsten die 112 zu wählen und den Ort zu verlassen.