Verdacht auf Coronavirus? Achtung, diese Symptome deuten auf etwas ganz anderes hin ...

Bei Erklältungssymptomen ist aktuell schnell der erste Verdacht: Corona! Doch es könnte auch auf etwas ganz anderes hindeuten. (Symbolbild)
Bei Erklältungssymptomen ist aktuell schnell der erste Verdacht: Corona! Doch es könnte auch auf etwas ganz anderes hindeuten. (Symbolbild)
Foto: imago images / Bernd Friedel

Die Nase läuft, der Schleimhäute sind dicht, die Augen geschwollen und es kommt zu heftigen Niesattacken – wer in diesen Tagen Erkältungssymptome zeigt, beim dem kommt schnell der Verdacht Coronavirus auf.

Ein Experte aus Oberhausen verrät jedoch: Gerade zu dieser Jahreszeit kann die Niesattacke auch einen ganz anderen Hintergrund haben, der überhaupt nichts mit dem Coronavirus zu tun hat.

Coronavirus: Allergiker aufgepasst - Heuschnupfensaison beginnt

Wenn im Frühling die Tage länger und wärmer werden, sprießen in der Natur die ersten Knospen. Auch die ersten Pollen sind dann wieder unterwegs. Während sich viele Menschen darüber freuen, dass wieder mehr Leben und Farbe in die Gärten zieht, macht genau das einigen Menschen zu schaffen.

Für Allergiker beginnt dann die Heuschnupfensaison: Wenn Eiche, Esche, Buche oder Birke blühen, können die ersten Beschwerden auftreten. Das passiert mitunter innerhalb weniger Minuten.

Prof. Dr. Alexander Kreuter, Leiter des interdisziplinären Allergie-Netzwerks an der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen, erklärt, warum die Reaktion auf die Pollen bei manchen Menschen so heftig ausfällt: „Das Immunsystem reagiert darauf wie auf einen Krankheitserreger und versucht sie zu bekämpfen.“

Diese Symptome sprechen für eine Allergie

Die häufigste Reaktion auf den Pollenflug ist Heuschnupfen. Bei etwa 15 Prozent aller Erwachsenen wird im Laufe ihres Lebens Heuschnupfen diagnostiziert. Frauen sind dabei mit 16,5 Prozent häufiger betroffen als Männer. Bei ihnen sind es 13 Prozent. Pollen-Allergien fallen unterschiedlich stark aus und treten meist bei Pollen bestimmter Gräser oder Bäume auf.

Entsprechend sind auch die Symptome bei Allergie-Patienten unterschiedlich. Das sind die jedoch die typischsten Beschwerden:

Allergie-Symptome

  • Niesattacken
  • Fließschnupfen
  • verstopfte Nase
  • juckende, brennende oder tränende Augen

Wenn du also im Frühling vermehrt diese Symptome zeigst, liegt es wahrscheinlich also nicht am Coronavirus, sondern an einer Allergie. Beim Arzt kannst du dann testen lassen, auf welche Pollen du besonders stark reagierst. Dann kannst du auch mit einer Hypersensibilisierung beginnen.

Allergien wenn möglich schnell behandeln lassen

„Die meisten Allergien – etwa gegen Pollen oder Hausstaub – kann man durch eine Hyposensibilisierung behandeln“, so der Chefarzt der Oberhausener Dermatologie, Venerologie und Allergologie. Ziel sei es, den Patienten mit gezielten Dosen des unverträglichen Stoffs an das Allergen zu gewöhnen. Damit solltest du dir nicht zu viel Zeit lassen.

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„Werden Allergien gar nicht behandelt, können sie chronisch werden“, warnt Kreuter. Daher rät der Experte zu einer frühzeitigen Abklärung durch einen Allergologen. (dav)