Lidl geht unfassbaren Schritt – der Discounter verrät ...

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Foto: imago images/Dean Pictures

Discounter Lidl geht in die Offensive – und zwar in Sachen Transparenz.

Lidl verrät nun Informationen, die Händer der Konkurrenz eher für sich behalten. n dieser Woche hat Lidl beispielsweise eine ausführliche Liste veröffentlicht, auf der rund 3000 Lieferanten für die Eigenmarken des Discounters verzeichnet sind.

Lidl: Lebensmittel aus Europa – der Rest aus China?

Im Bereich der Lebensmittel-Eigenmarken stammen mehr als die Hälfte der Hersteller aus Deutschland, von insgesamt 564 Firmen ist die Rede. Im Ausland sind vor allem Italien (87), Frankreich (73) und die Niederlande (51) vorne mit dabei. Ganz anders sieht es aber bei den so genannten „Non-Food“-Artikeln aus.

Von den 2.000 Zulieferern, die für Lidl Waren herstellen, die keine Lebensmittel sind, sitzen mehr als 1.500 in China. Bei Hartwaren (Spielzeug, Sportgeräte, Gartenmöbel usw.) stammen satte 90 Prozent von Lidls Eigenmarken aus der Volksrepublik. Auch die restlichen Hartwaren-Hersteller stammen allesamt aus Asien.

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Das ist Lidl:

  • Lidl ist ein Discountunternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Neckarsulm
  • Lidl betreibt derzeit 11.000 Filialen in 29 Ländern
  • Nach Anzahl der Filialen ist Lidl der größte Discounter-Konzern der Welt
  • Weltweilt arbeiten rund 160.000 Mitarbeiter bei Lidl

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Ebenso sieht es bei den Textil-Eigenmarken des Discounters aus. Diese bezieht Lidl komplett aus asiatischen Ländern wie China, Bangladesh, Mayanmar oder Kambodscha.

Liste wird regelmäßig aktualisiert

Die Liste nennt nur unabhängige Hersteller, die für Lidl Eigenmarken produzieren. Diese Unternehmen gehören dem Discounter nicht selbst.

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Das Verzeichnis soll regelmäßig aktualisiert werden. (at)