Coronavirus: Lage in USA gerät außer Kontrolle! Jetzt greift Donald Trump zu historischer Maßnahme

Corona Deutschland (13.3.)
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Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt. Doch die USA hat die Pandemie besonders hart getroffen. US-Präsident Donald Trump sieht sich dazu gezwungen, einen Schritt zu gehen, den noch niemand vor ihm gegangen ist.

Über 22.000 Menschen sind bis zum Ostermontag an den Folgen des Coronavirus in den USA gestorben. Damit ziehen die USA in dieser traurigen Statistik der meisten Todesfälle an Italien vorbei. Das hat nun Folgen.

Coronavirus in den USA: Donald Trump beschließt einmalige Maßnahme

Der Präsident der USA rief auch im Bundesstaat Wyoming den Notstand aus – ein historisches Ereignis. Denn es ist das erste Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten, dass ein Präsident in allen 50 Staaten gleichzeitig den Notstand ausruft.

Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich in den USA bisher mit dem Coronavirus infiziert. Experten vermuten allerdings, dass eine gewaltige Dunkelziffer hinzukommt, weil viele Menschen sich nicht zum Arzt trauen – aus Angst, sie müssten die Behandlungen bezahlen.

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Denn während die Tests in den USA mittlerweile gratis sind, müssen die Menschen im Falle eines positiven Tests die Kosten zur weiteren Behandlung selbst tragen. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner sind nicht krankenversichert und müssten je nach Art der Behandlung umgerechnet mehrere tausend Euro auf den Tisch legen.

Donald Trump in der Kritik

Donald Trump muss sich im Kampf gegen das Coronavirus bisher heftige Kritik anhören. Zu Beginn des Ausbruchs hatte der Präsident der USA die Epidemie massiv unterschätzt. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge habe er bereits Ende Januar dramatische Prognosen von Experten ignoriert.

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Auf seinen regelmäßigen Pressekonferenzen im Rahmen der Corona-Krise fiel Donald Trump wie so oft in den vergangenen Jahren dadurch auf, dass er Unwahrheiten unters Volk brachte. Der Präsident der USA spaltete sein Land mal wieder mehr, als dass er es vereinte.

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Und dennoch genießt Donald Trump derzeit die besten Umfragewerte seit Beginn seiner Amtszeit. Wie in vielen anderen Ländern der Welt zeigt sich auch in den USA, dass ein Großteil der Bevölkerung sich in der Krise an die Figuren klammert, die aktuell Verantwortung tragen. Sogar wenn – wie in den USA – die Maßnahmen in der Krisenbekämpfung umstritten sind.

USA ist Epizentrum der Corona-Pandemie

Die Vereinigten Staaten vermelden inzwischen über 580.000 Infizierte, fast 25.000 Menschen sind dem Coronavirus bereits zum Opfer gefallen. Nachdem erst Ursprungsland China und dann Italien als Epizentrum der Corona-Epidemie galt, wütet das Virus nun in den USA am heftigsten.

Jetzt hat US-Präsident Donald Trump ein Expertenteam einberufen. Die Auswahl sorgt aber für Erstaunen. >>> hier erfährst du warum.

Donald Trump dreht WHO Geldhahn zu

Am Mittwoch gab Donald Trump im Rosengarten des Weißen Hauses erneut eine Pressekonferenz. Dabei übte er vernichtende Kritik an der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und gab bekannt, ihr mitten in der Coronakrise den Geldhahn zuzudrehen. „Eine der gefährlichsten und kostspieligsten Entscheidungen der WHO war die katastrophale Entscheidung, sich gegen Reisebeschränkungen aus China und anderen Ländern auszusprechen“, sagte er und scheint einen Schuldigen gefunden zu haben. (mit dpa)