Coronavirus: Beliebter Gastronom verabschiedet sich ins künstliche Koma – doch er wacht nie wieder auf!

Chronologie der Corona-Pandemie

In drei Monaten wurden eine Million Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wir zeichnen die Ausbreitung des Virus nach.

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„Ich bin dann mal für 7-12 Tage im künstlichen Koma“, schrieb Heinz Willich noch Ende März auf Facebook. Zwei Wochen später war der beliebte Imbiss-Betreiber aus Gelnhausen (Hessen) tot. Gestorben an den Folgen des Coronavirus.

Willich war in der Region als „Der dicke Heinz“ bekannt und beliebt. Er betrieb mehrere Imbisse, war auf Hochzeiten, Festen und Märkten als Caterer aktiv. Im Februar klagte der 52-Jährige verstärkt über Husten, Ende März erhält er die Diagnose: Coronavirus!

Coronavirus: Beliebter Imbiss-Betreiber stirbt nach Facebook-Abschied

Der gebürtige Frankfurt geht offen mit der Corona-Infektion um. Auf Facebook schreibt er aus dem Krankenhaus: „Die Langeweile tagsüber ekelig und nachts kommt der Virus, nimmt dir die Luft zum Atmen und du hast 40 Fieber, dann heißt es wieder alles von vorne.“

Freunde senden ihm Genesungswünsche, für die er sich am 29. März noch bedankt und sich ins künstliche Koma verabschiedet. Er sollte nie wieder daraus erwachen.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Lebensgefährtin: „Er war witzig, hat überall Freude gebracht“

Trauer und Anteilnahme sind riesig. Seine Lebensgefährtin Heidi, die er in diesem Jahr heiraten wollte, sagte gegenüber „Bild“: „Er war witzig, hat überall Freude gebracht, war bekannt wie ein bunter Hund. Er hat seinen Beruf geliebt, hatte im Januar einen zweiten Imbiss-Wagen gekauft. Heinz fehlt einfach.“

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Kumpel ruft Spendenaktion ins Leben

Kumpel Alexander Raszyk hat eine Spendenaktion für Heidi und Heinz' Mutter Elfriede (77) ins Leben gerufen. Denn auch sie stehen vor einer ungewissen Existenz. Hier kannst du spenden. (ms)