Kreuzfahrt: Schock-Bericht! SO viele Menschen hängen noch immer auf See fest

Wegen des Coronavirus stecken Tausende Menschen auf Kreuzfahrt-Schiffen mitten im Meer fest. (Symbolfoto)
Wegen des Coronavirus stecken Tausende Menschen auf Kreuzfahrt-Schiffen mitten im Meer fest. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Cover-Images

Dramatische Situation auf den Kreuzfahrt-Schiffen dieser Welt: Laut einem Bericht stecken immer noch 100.000 Besatzungsmitglieder auf See fest – zwei Monate nachdem das Coronavirus die Branche traf.

Kreuzfahrt: Tausende Besatzungsmitglieder fahren ziellos übers Meer

Nachdem auf mehreren Kreuzfahrten weltweit das Coronavirus wütete, stellte die Kreuzfahrt-Industrie am 13. März erstmals den Betrieb ein.

Die meisten Passagiere kamen Anfang April an Land – doch über 100.000 Besatzungsmitglieder sitzen weiterhin auf den Schiffen fest, berichtet die „NY Post“.

So irren die Schiffe ziellos übers Meer, während die Crew-Mitglieder auf die Erlaubnis warten, in ihre Heimatländer zurück zu kehren.

Die dramatische Situation sorgt für Suizide

Besonders schlimm: Weil die Menschen auf den Schiffen nicht mehr arbeiten, werden sie auch seit knapp zwei Monaten nicht mehr bezahlt – und die amerikanischen Arbeitsgesetze greifen nicht, weil die Schiffe und Unternehmen oft im Ausland registriert sind.

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Nicht nur, dass insgesamt 578 Besatzungsmitglieder verschiedener Schiffe bereits mit dem Coronavirus infiziert sind (sieben davon tödlich) – es gab auch schon mindestens zwei Menschen, die sich wegen der Situation in den Selbstmord und von Bord gestürzt haben. Einige haben sich in den Hungerstreik begeben.

Heimatländer haben Grenzen geschlossen

Die Menschen zurück in ihre Heimatländer zu bringen sei „angesichts der sich ständig ändernden Anforderungen auf der ganzen Welt und der immer noch geschlossenen Grenzen ein äußerst komplexer Prozess“, so ein Sprecher der „Disney Cruise Line“ gegenüber der „NY Post“.

Denn 95 Prozent der verlorenen Crew-Mitglieder stammen aus Ländern, in denen die Grenzen aktuell geschlossen sind. Experten warnen davor, dass die schwierige Situation der Kreuzfahrt-Branche ernsthaften Schaden zufügen könnte.

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„Die Kreuzfahrtunternehmen müssen zeigen, dass sie in einer Notsituation in der Lage sein werden, Menschen vom Schiff nach Hause zu bringen“, sagt zum Beispiel Rockford Weitz, Direktor für Maritime Studien an einer Bostoner Universität. (kv)