Netto: Kundin platzt der Kragen, weil sie DAS regelmäßig in Filiale bemerkt – „Irreführend!“

Netto: Beim Blick auf die Preisschilder des Discounters kann eine Kundin ihren Ärger nicht mehr zurückhalten.
Netto: Beim Blick auf die Preisschilder des Discounters kann eine Kundin ihren Ärger nicht mehr zurückhalten.
Foto: imago images / localpic

„Mittlerweile ist es wohl Methode. Schon lange vor Corona wurde das praktiziert.“ Diese Sätze klingen wie der Beginn eines spannenden Enthüllungsromans – dabei sind es die ersten Worte in einem Facebook-Post einer Kundin, die ihr Einkaufserlebnis bei Netto beschreibt.

Die betreffende Filiale steht im hessischen Mörfelden-Walldorf, rund 15 Kilometer südlich von Frankfurt. Dort wollte die Kundin am Samstag einkaufen, doch dabei bemerkte sie einmal mehr eine Sache, die sie schon in der Vergangenheit bei Netto genervt hat.

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Netto: Schilder zeigen Aktionspreise der nächsten Woche

Grund für den Ärger sind die Preisschilder in der Netto-Filiale. Da der Laden sonntags geschlossen ist, wird bereits am Samstag die Ware für die kommende Woche aufgefüllt – und dementsprechend werden auch die Preisschilder an die nächsten Tage angepasst. Falls für ein Produkt also in der Folgewoche eine Rabattaktion gilt, steht der niedrigere Preis oftmals schon am Samstag davor auf dem Schild. „Das ist irreführend!“, beschwert sich die Kundin.

Der Ärger ist nachvollziehbar. Man legt sich Produkte in den Einkaufswagen, überschlägt im Kopf bereits den Preis – nur um dann an der Kasse festzustellen, dass man ein paar Prozent mehr bezahlen muss als gedacht. Die Kundin hält mit ihrem Frust jedoch nicht hinterm Berg. Sie spricht davon, dass Netto die Leute „gutgläubig“ zugreifen lasse und dass beim Bezahlen „zusätzlich Geld in die Kasse“ komme.

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Das ist Netto:

  • Netto wurde 1928 in Regensburg gegründet
  • 75.000 Menschen arbeiten bei Netto
  • Netto Marken Discount ist ein Tochterunternehmen von Edeka
  • Hauptsitz ist im bayerischen Maxhütte-Haidhof

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Netto verspricht Rückerstattung

Netto hat diese heftige Beschwerde natürlich nicht unbeantwortet gelassen. Man wolle die Kollegen vor Ort über das Feedback der Kundin informieren, heißt es von Seiten des Discounters. Netto versichert der aufgebrachten Frau: „Wenn du das in der Filiale ansprichst, bekommst du natürlich die Differenz ausgezahlt.“

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In den Kommentaren wird das Thema hitzig diskutiert. Von einer Seite fällt das Argument, dass auf den Aktionspreisschildern die Tage vermerkt sind, ab denen der reduzierte Preis gilt. Andere appellieren daran, an der Kasse genauer hinzuschauen und notfalls dort das Missverständnis anzusprechen – schließlich werde man sein Geld ja erst dort los, egal was auf dem Preisschild steht.

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Wie die Kundin mitteilt, wurde ihr von der Netto-Filiale der betreffende Geldbetrag zurückerstattet. (at)