Donald Trump: Diplomat mit merkwürdigem Ratschlag – ausgerechnet an IHM soll sich Trump ein Beispiel nehmen

Ein ehemaliger US-Diplomat gibt dem Präsidenten Donald Trump eine Empfehlung, bei wem er noch etwas lernen könnte. (Symbolbild)
Ein ehemaliger US-Diplomat gibt dem Präsidenten Donald Trump eine Empfehlung, bei wem er noch etwas lernen könnte. (Symbolbild)
Foto: Evan Vucci / dpa

Die Corona-Pandemie trifft Donald Trump und die USA hart. Mehr als 1,7 Millionen US-Amerikaner haben sich mit dem Virus infiziert, über 100.000 Menschen verstarben in den Vereinigten Staaten bereits an Covid-19.

Der langjährige US-Diplomat Matthew Bryza hat nun eine Idee, bei wem der US-Präsident Donald Trump sich für seine zukünftige Corona-Politik etwas abschauen könnte: seinem türkischer Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan. Das schreibt er in einem Beitrag für den „Atlantic Council“.

Donald Trump: Ehemaliger US-Botschafter mit dieser Empfehlung

Der ehemalige Diplomat lobt in dem Artikel die Corona-Politik der Türkei. Bereits im April 2019 habe die Regierung einen Plan zur Bekämpfung einer Pandemie vorbereitet. Rund elf Monate später kam Corona, und die Türkei habe sich nach den ersten Infektionen strikt an diesen Plan gehalten.

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Zunächst habe zwar laut Bryza, der derzeit eine Firma in Istanbul leitet, niemand das Virus allzu wichtig genommen. Die Menschen hätten sich nach wie vor in den Cafés und Bars vergnügt.

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Türkei greift mit Maßnahmen zur Eindämmung durch

Doch zwei Tage nach den ersten Infektionen schloss die Türkei alle Schulen im Land, vier Tage später folgten Restaurants, Cafés, Bars und Fitnessstudios.

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Weitere Maßnahmen zur Eindämmung folgten, etwa Ausgangssperren für Menschen über 65 und Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. „Und bislang scheint die Strategie zu funktionieren“, resümiert Bryza. In der türkischen Wirtschaft habe es außerdem kaum Stillstände gegeben.

„Angesichts der Tatsache, dass der US-Präsident Donald Trump Präsident Erdogan wirklich zu bewundern scheint, kann er vielleicht etwas von seinem Amtskollegen in Ankara lernen“, findet Bryza in seinem Beitrag beim „Atlantic Council“. (vh)