Greta Thunberg: Ihre Entscheidung ist gefallen – die junge Schwedin will jetzt ...

Greta Thunberg: Die junge Schwedin möchte wieder in die Schule gehen.
Greta Thunberg: Die junge Schwedin möchte wieder in die Schule gehen.
Foto: imago images

Das Coronavirus legte die ganze Welt lahm. Auch machte somit auch Greta Thunberg und ihrem Klimastreik einen Strich durch die Rechnung. Die junge Klimaaktivistin konnte die letzten Wochen nicht viel machen.

Statt um die Welt zu reisen und mit ihrer Bewegung „Fridays for Future“ zu protestieren, blieb sie zu Hause. Im Internet streikte Greta Thunberg jedoch weiter für ihre Überzeugungen. Doch damit ist bald Schluss.

Greta Thunberg geht bald wieder in Schweden zur Schule

Corona traf Greta Thunberg hart. Sie hatte extra ein Jahr Auszeit von der Schule genommen, um für den Klimaschutz zu kämpfen. Früher als erwartet endete ihre Reise.

Auch sie selbst hatte sich vermutlich mit dem Coronavirus infiziert, berichtet „Blick“. Doch da Schweden zu wenige Tests hatte und sie nicht schwer erkrankt ist, wurde die Infektion nicht nachgewiesen. Greta Thunberg und ihr Vater begaben sich vorsichtshalber selbst in Stockholm für zwei Wochen in Quarantäne.

Greta Thunberg: Öffentlicher Auftritt sorgt für heftige Reaktionen – „Ist sie jetzt etwa Corona-Expertin?“

Die Zahlen in Schweden bessern sich zunehmend, doch mit Protestieren ist trotzdem bald Schluss. Denn Greta Thunberg geht wieder zu Schule. „Ja, Greta plant, im Herbst wieder zur Schule zu gehen“, bestätigt ein Sprecher.

--------------------------------

Das ist Greta Thunberg:

  • Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg wurde am 3. Januar 2003 in Stockholm geboren
  • Sie lebt vegan und reist nicht mehr mit dem Flugzeug
  • Auf sich aufmerksam machte sie im Hitzesommer 2018 mit ihren „Schulstreiks fürs Klima“ („Skolstreijk för klimatet“) – jeden Freitag schwänzte Greta die Schule und positionierte sich vor dem schwedischen Reichstag in Stockholm
  • Über verschiedene Medien und soziale Medien inspirierte sie immer mehr vor allem junge Menschen
  • An der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) nahmen am 15. März 2019 weltweit fast 1,8 Millionen Menschen teil
  • Greta Thunberg nahm teil an der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 und am Weltwirtschaftsforum in Davos 2019
  • Sie sprach vor dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel und dem Parlament des Vereinigten Königreichs

--------------------------------

Ende August will die 17-Jährige wieder die Schulbank drücken. Dann beginnt sie die gymnasiale Oberstufe. Drei Jahre hat Greta Thunberg noch vor sich.

Welche Schule sie besuchen wird und welche Schwerpunkte dort unterrichtet werden, das will sie noch nicht verraten. Greta Thunberg hatte sich im Sommer 2019 eine Auszeit von einem Jahr genommen. Nach den Sommerferien endet diese.

Greta Thunberg: Musikvideo-Überraschung! Dort wird sie SO dargestellt

Wegen Corona verlegte Greta Thunberg ihren Streik ins Netz:

Grund für ihre Auszeit: Sie konnte ihr Engagement für den Klimaschutz nicht mehr mit der Schule vereinbaren. Ihre Eltern waren damit einverstanden und unterstützen Greta Thunberg. Zuvor, das erste Mal im August 2018, hatte sie ein Jahr lang jeden Freitag die Schule geschwänzt und vor dem Reichstag in Stockholm gestreikt.

Greta Thunberg poltert gegen NRW und Deutschland: „Ein beschämender Tag für Europa“

Greta Thunberg steht gut dar

Auch ihr Vater Svante freut sich, dass seine älteste Tochter bald wieder die Schulbank drückt. Er hofft, dass die nächste Zeit etwas ruhiger für die Familie wird. „Greta will wirklich zurück in die Schule“, bekräftigt der 50-Jährige.

+++ Netto: Neuheit! Maske zum Einkaufen vergessen? Discounter hat jetzt DIESE Idee +++

Ob Greta Thunberg nach einem Jahr Auszeit wieder schnell in den Schulalltag reinkommt? Das dürfte kein Problem sein. Vor dem Beginn ihrer Pause, glänzte sie trotz wöchentlichen Streiks mit Bestnoten, schreibt „Blick“.

Greta Thunberg meldet sich bei Datteln 4-Protesten zu Wort

Doch auch wenn es während des Lockdown ruhiger um die Schwedin geworden war, hat sie am Wochenende umso mehr gezeigt, dass sie wieder da ist. Als das Kohlekraftwerk Datteln 4 in Betrieb genommen wurde, fand die Klimaaktivistin bei einer Protestbewegung am vergangenen Samstag vernichtende Worte. (ldi)