Greta Thunberg: Geschmackloser Scherz auf Kosten der Teenagerin – das wird jetzt richtig teuer

Greta Thunberg: Ein Mann (52) wollte seinen Standpunkt gegen die Kilmaaktivistin deutlich machen – und verhielt sich dabei äußerst geschmacklos.
Greta Thunberg: Ein Mann (52) wollte seinen Standpunkt gegen die Kilmaaktivistin deutlich machen – und verhielt sich dabei äußerst geschmacklos.
Foto: imago images / Reporters

Greta Thunberg polarisiert. Die radikalen Forderungen nach Klima- und Umweltschutz der 17-jährigen Schwedin kommen nicht überall gut an.

Doch den schmalen Grat zwischen intelligenter Satire und geschmacklosen Scherzen scheinen nicht alle ihrer Gegner zu meistern. In Oberbayern und Tirol hat am Mittwoch ein Kritiker von Greta Thunberg mit einer besonders makaberen Aktion Schlagzeilen gemacht.

Greta Thunberg: Mann (52) lässt Greta-Zöpfe aus seinem Kofferraum baumeln

Der 52-jährige Mann hatte eine Perücke im Kofferraum seines Wagens montiert, deren Zöpfe auf die selbe Art und Weise geflochten waren wie die von Greta Thunberg. Diese Zöpfe hingen bei geschlossenem Kofferraum unter der Klappe hervor und baumelten über dem Asphalt. Zusätzlich prangte auf seinem Auto ein Aufkleber mit der Aufschrift: „Greta? Nie gesehen...“

Doch nicht alle Beobachter konnten den Zusammenhang sofort erkennen. Der erste Verdacht beim Blick auf die Zöpfe am Kofferraum war, dass es sich hier um eine Entführung oder einen Mord handelte. Prompt begann eine polizeiliche Großfahndung nach dem Wagen.

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Das ist Greta Thunberg:

  • Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg wurde am 3. Januar 2003 in Stockholm geboren
  • Sie lebt vegan und reist nicht mehr mit dem Flugzeug
  • Auf sich aufmerksam machte sie im Hitzesommer 2018 mit ihren „Schulstreiks fürs Klima“ („Skolstreijk för klimatet“) – jeden Freitag schwänzte Greta die Schule und positionierte sich vor dem schwedischen Reichstag in Stockholm
  • Über verschiedene Medien und soziale Medien inspirierte sie immer mehr vor allem junge Menschen
  • An der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) nahmen am 15. März 2019 weltweit fast 1,8 Millionen Menschen teil
  • Greta Thunberg nahm teil an der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 und am Weltwirtschaftsforum in Davos 2019
  • Sie sprach vor dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel und dem Parlament des Vereinigten Königreichs

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Doch der geschmacklose Witz flog auf, als die Beamten das Auto stoppten und den Kofferraum überprüften. Gegenüber der Polizei verteidigte der 52-Jährige seine Aktion als „Satire“.

Geschmackloser Scherz wird teuer für den Fahrer

Doch der böse Spaß kommt den Fahrer teuer zu stehen. Satte 1.300 Euro stellten die Beamten dem Möchtegern-„Satiriker“ in Rechnung. Und das nicht ohne Grund – denn unfassbarerweise war das nicht das erste Mal, dass der 52-Jährige sein Auto derart „schmückte.“

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Bereits im Mai habe der Mann aus genau demselben Grund in der Oberpfalz eine Großfahndung der Polizei nach seinem Auto ausgelöst. Vielleicht findet er bald eine vernünftigere Methode, um seinen Protest gegen Greta Thunberg kundzutun. (at, mit dpa)