Penny: Discounter führt Neuerung ein – alle Kunden betroffen

Der Discounter Penny führt eine Neuerung ein, die das Einkaufen verändern wird.
Der Discounter Penny führt eine Neuerung ein, die das Einkaufen verändern wird.

Kleiner Schritt für Penny, großer Schritt für den Kunden!

Der Discounter Penny will den Einkauf in seinen Filialen bequemer, schneller, moderner, schlicht noch angenehmer gestalten. Deshalb hatte die Rewe-Tochter schon 2019 in zwei Filialen eine neue App getestet, mit der die Kunden ihre Waren schon während des Einkaufs selbst scannen und an extra aufgestellten Schnellzahlkassen kontaktlos bezahlen konnten.

Penny: Discounter verkündet Neuheit - alle Kunden betroffen

Das Penny-Versprechen „Schneller bezahlen. Sofort einpacken.“ wurde wohl eingehalten, denn: Jetzt will Penny das neue System in über 100 Märkte bringen. Das berichtet der „Supermarkt Blog“.

20 Penny-Filialen sind startklar

Schon im Juni sind 20 Filialen mit der App ausgestattet worden, weitere 86 Märkte sind gefolgt. Was muss man tun, um das „Einkaufen von morgen“ erleben zu können?

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Das ist Penny:

  • wurde 1973 gegründet, Zentrale in Köln
  • rund 2.135 Filialen in Deutschland
  • gehört zur Rewe Group
  • 2007 massive Expansion durch Übernahme von Plus-Filialen
  • Umsatz 2018: rund 12,4 Milliarden Euro
  • noch in sechs weiteren Ländern in Europa tätig (Italien, England, Frankreich, Ungarn, Spanien, Tschechien)

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„Scan&Go“ in über 100 Penny-Filialen

Zunächst musst du die App „Scan&Go“ auf dem Smartphone installieren, sie existiert sowohl für Android als auch für iOS. Dann scannst du in der entsprechenden Penny-Filiale einen QR-Code an der Servicestation. Sie steht in der Obst- und Gemüse-Abteilung. Tja, dann kann es schon richtig losgehen: Alle Waren, die du kaufen willst, scannst du direkt ab, kannst alles schon in der Filiale in deine Einkaufstasche legen.

Bei Obst und Gemüse musst du (logisch) vorher alles abwiegen, ehe du scannst. Bei Waren, die nach Stückzahl berechnet werden (zum Beispiel Gurken), findest du den passenden Code direkt am Preisschild. Das gleiche gilt für Pfandbons.

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Die Warenkorbsumme wird dir schon während des Einkaufs in der App angezeigt. Zum Bezahlen klickst du nur auf „Jetzt zahlen“ – du erhältst einen neuen QR-Code, den du an den „Scan&Go“-Kassen scannst und anschließend bargeldlos die Gesamtsumme zahlst. Fertig ist der Einkauf.

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Es gibt aber nach wie vor Nachteile

Kein nerviges „Waren auf das Kassenband legen“ mehr, kein nerviges (erneutes) Verstauen in die Einkaufstausche, kein langes Stehen an einer Warteschlange. Die Vorteile liegen auf der Hand. Und: Die App ist im Gegensatz zu Paypack anonym, Daten können nicht zurückverfolgt werden. Übrigens können weiterhin Paypack-Punkte gesammelt werden, dafür muss man die Karte einfach mit der App einscannen.

Es gibt aber laut „Supermarkt Blog“ auch Nachteile: Nach wie vor müssen bestimmte Waren wie Tabak, Rasierklingen und auch Alkohol vom Personal freigegeben werden. Erst dann kann der Bezahlvorgang fortgesetzt werden. Und auch einige Waren wie Geschenkgutscheine oder Zeitschriften können von der App noch nicht gescannt werden.

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