Urlaub in Griechenland: Touristen starten fröhlich in die Ferien – das sollte sich schnell ändern

Der Urlaub in Griechenland entpuppte sich für Touristen als Desaster.
Der Urlaub in Griechenland entpuppte sich für Touristen als Desaster.
Foto: imago images

Nach dem Corona-Lockdown sollten der Urlaub in Griechenland ein bisschen Erholung bringen.

Doch für einige Touristen endete die Tour nach Rhodos und Kreta im Desaster.

Urlaub in Griechenland: Touristen landen plötzlich im falschen Hotel

Kurina und Klaus Alpert hatte gemeinsam mit Andrea Hillenkötter und ihrem Sohn Urlaub in Griechenland gebucht. Es sollte in das 5-Sterne-Hotel Labranda Bay Resort auf der Insel Rhodos gehen.

Auf der Insel angekommen, der Schock! Im Bus erfuhren die Familien, dass das Blue Bay überbucht sei und sie daher im 60 Kilometer entfernten 4-Sterne-Hotel Labranda Kiotari Bay Resort unterkommen würden.

„Wir haben das Labranda Blue Bay gebucht, um dicht an der Stadt zu sein und etwas zu erleben“, erzählt Kurina gegenüber RTL.

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Urlaub – So bewertet das Auswärtige Amt die Lage:

  • Grundsätzlich sind die Reisewarnungen aufgehoben für: alle EU-Mitgliedsstaaten, die Schengen-assoziierten Staaten, Großbritannien, Andorra, Moncao, San Marino und den Vatikanstaat. Doch das bedeutet noch nicht automatisch ein normales Tourismusgeschehen.
  • Finnland, Norwegen und Schweden können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei der Einreise anordnen.
  • Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta rät das Auswärtige Amt ab.
  • Für alle anderen Länder gelten Reisewarnungen bis einschließlich 31. August 2020.

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Überbuchung als Masche?

Doch dort angekommen, kommt den Familien die „Überbuchungsproblematik“ immer mehr spanisch vor. Denn andere Urlauber berichten, dass sie eigentlich auch das Blue Bay gebucht hatten. Es scheint, dass es sich dabei um eine Masche handeln könnte.

Doch nicht nur das: Im neuen Hotel entpuppen sich die Zustände als katastrophal. Das Zimmer ist plötzlich nur noch halb so groß wie gebucht, aus dem Meerblick wird eine Aussicht auf die gegenüberliegenden Balkone.

„Wir haben sechs Stunden auf das Zimmer gewartet. Durchgeschwitzt, keine Möglichkeit, sich umzuziehen in einem extra Raum, keine Dusche, nichts. Einfach nur traurig, wie man hier abgespeist wird“, ist Kurina entsetzt.

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Griechenland-Urlauberin: „Bin rückwärts wieder raus“

Kein Einzelfall: Auch Jackie und Jan Komin erleben auf Korfu katastrophale Zustände. Wer dachte, die Corona-bedingte Pause sei für Renovierungen oder ein großes Reinmachen genutzt worden, sieht sich hier getäuscht. „Als wir das Zimmer betraten, bin ich rückwärts direkt wieder raus", sagte Jackie.

Schimmel bis in die Fugen im Badezimmer, Mäuse in der Hotellobby, geplatzte Fliesen am Pool. Eine Wasserrutsche, deren Verankerung aus dem Boden gelöst hat.

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Die verärgerte Touristin sagt gegenüber RTL klipp und klar: „Wären wir nur Zuhause geblieben.“