München: Mann (26) fährt mit Fahrrad über Autobahn – als ihn die Polizei stoppt, hat er diese dumme Ausrede

Ein Radfahrer auf der Autobahn? Diese merkwürdige Entdeckung machte die Münchner Polizei vor einigen Tagen. (Symbolbild)
Ein Radfahrer auf der Autobahn? Diese merkwürdige Entdeckung machte die Münchner Polizei vor einigen Tagen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Deutzmann; imago images / photothek (Montage: DER WESTEN)

Da staunten die Beamten der Polizei München nicht schlecht!

In der Nacht zum Freitag war eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion München auf der A9 damit beauftragt, den Verkehr zu überwachen – doch gegen 3.30 Uhr sahen sie auf dem Standstreifen der Autobahn doch tatsächlich einen Fahrradfahrer!

München: Polizei schnappt Radfahrer auf der Autobahn

Der 26-Jährige war ohne jegliche Beleuchtung unterwegs und radelte seelenruhig in Fahrtrichtung Nürnberg. Als er bemerkte, wie die Polizeistreife das Blaulicht einschaltete und neben ihm anhielt, war es aber vorbei mit der Ruhe und er versuchte, Reißaus zu nehmen.

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Doch der Fluchtversuch über die Leitplanke misslang und die Polizeibeamten konnten sich den Radfahrer vorknöpfen. Ein Atemalkoholtest ergab ein eindeutiges Ergebnis: Über zwei Promille hatte der Radler intus. Auch eine Blutentnahme führten die Polizisten an dem jungen Mann durch.

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Das ist die A9:

  • Die A9 verläuft von Berlin nach München
  • Sie bindet auf ihrer Strecke zudem die Großstädte Leipzig, Nürnberg und Ingolstadt an
  • Mit 533 Kilometern Länge ist sie die fünftlängste Autobahn Deutschlands
  • Während der Teilung Deutschlands galt sie als wichtige Transitstrecke zwischen Westdeutschland und West-Berlin

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Die Situation wurde jedoch noch skurriler, als der 26-Jährige zu erklären versuchte, warum er des Nachts auf der A9 mit einem Fahrrad unterwegs war.

Das hatte der Radfahrer vor

Ständig fragte er die Beamten, ob er rechtzeitig zuhause sei, da er um sieben Uhr mit dem Auto zur Arbeit fahren müsse. Dass die Polizisten diesen alkoholisierten jungen Mann in weniger als vier Stunden natürlich keinesfalls hinter ein Steuer lassen wollten, stellten sie direkt seine Autoschlüssel sicher.

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Der 26-jährige Münchner wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt. Das kann für die Führerscheinstelle als ausreichender Grund gelten, um ihm später den Führerschein komplett zu entziehen. (at)