Urlaub an der Ostsee: Strände heillos überfüllt - Polizei muss durchgreifen

Urlaub an der Ostsee in Zeiten von Corona. Abstände werden nicht überall eingehalten.
Urlaub an der Ostsee in Zeiten von Corona. Abstände werden nicht überall eingehalten.
Foto: imago images / Laci Perenyi

Mitten in der Urlaubszeit steigen in ganz Deutschland wieder die Corona-Infektionszahlen.

Die Polizei in Schleswig Holstein geht jetzt einen drastischen Schritt – und warnt vor dem Urlaub an der Ostsee!

Urlaub an der Ostsee: Polizei rät von Reisen an die Küste ab

„Die Verkehrslage auf der A1 ist katastrophal“, so ein Sprecher der Behörde und warnt mit deutlichen Worten: „Wer jetzt noch Richtung Ostsee losfährt, muss selbst wissen, was er sich antut.“

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Zwischenzeitlich 17 Kilometer Stau und immer wieder stockender Verkehr auf den Hauptstrecken an die Ostsee sind aber erst der Anfang. Auch in den Urlaubsorten selbst ist die Lage verheerend. Die Lübecker Bucht, Timmendorf an der Seebrücke oder Scharbeutz – alle beliebten Urlaubsziele seien regelrecht überfüllt, die Parkplätze überlastet, heißt es von der Polizei. „Das Kontigent ist aufgebraucht, mehr geht nicht.“

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das zweitgrößte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Die Behörde empfiehlt deshalb, generell von Strandbesuchen in der aktuellen Zeit abzusehen. Für den Fall, dass jemand nicht auf seinen Strandurlaub verzichten wolle, sollten jedoch wenigstens die geltenden Hygieneregeln beachtet werden.

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