Ikea: Kundin will Spiegelschrank kaufen und rastet dann aus – „Größte Veralberung“

Die Möbel zum Selberbauen von Ikea haben schon so manchen die Nerven gekostet und auch die ein oder andere Partnerschaft auf eine ernsthafte Probe gestellt.

Als eine Kundin jetzt ihren Ikea-Spiegelschrank aufbauen wollte, klappte das nicht wie erhofft. Auf Facebook ließ sie ihrer Wut freien Lauf. „Der Enhet-Spiegelschrank (...) ist wirklich die größte Veralberung, die wir in der letzten Zeit erlebt haben! Wir sind einfach nur tierisch sauer!“

Doch das Möbelhaus konnte gar nichts für ihren Unmut.

Ikea: Kundin nach Schrank-Kauf stinksauer

Für ihre neue Wohnung hatte die Frau einen Spiegelschrank kaufen wollen. Um nicht planlos durch das Möbelhaus zu irren, informierte sich die Kundin bereits vorab auf der Webseite des Unternehmens darüber, welche Einzelteile sie für den Aufbau benötige.

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Dort habe es geheißen, dass ein Paket mit dem eigentlichen Schrank und zweimal die Spiegeltür notwendig seien. Also fuhr sie los und holte die entsprechenden Teile beim nächstgelegenen Ikea ab. „Zuhause angekommen stellt man dann beim Auspacken fest, dass in dem Paket mit dem Korpus nur zwei Türscharniere enthalten sind“, berichtet sie. Auch in der Bedienungsanleitung seien nur zwei Scharniere aufgelistet.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018

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Das Problem: Mit dem vorhandenen Material könne die Frau lediglich eine Tür an dem Schrank anbringen. Angaben dazu, welche Scharniere sie noch zusätzlich hätte kaufen müssen, konnte die Kundin nicht finden. Ohnehin wäre sie ungern wegen dieser Teil noch einmal losgefahren.

„Den großen Kleiderschrank für unsere neue Wohnung sollten wir wohl besser woanders kaufen“, resümiert sie deshalb.

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Kurios ist jedoch die Lösung des Problems, denn egal, wie sehr sich die Frau auch angestrengt hätte. Den Schrank hätte sie nicht mit zwei Türen aufbauen können. In der Antwort des Ikea-Kunderservices heißt es: „Hierbei handelt es sich um einen Fehler, denn der 30 cm tiefe Wandschrank kann nur mit einer Tür montiert werden.“ Die Informationen auf der Webseite waren offenbar entsprechend falsch.

Als Entschädigung bietet das Möbelhaus sogar an, die zwei „fehlenden“ Scharniere kostenfrei an die Kunden zu schicken. „Dann wäre die von dir gewünschte Kombination umsetzbar.“ (the)