dm: Kunde hält Spülmaschinenreiniger in der Hand und ist ratlos – „Ich habe eine Frage...“

dm: Die Verpackungsmaterialien im Drogeriemarkt sorgen bei einem Kunden für Verwirrung. (Symbolbild)
dm: Die Verpackungsmaterialien im Drogeriemarkt sorgen bei einem Kunden für Verwirrung. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hartmut Bösener

Bei ihrer Eigenmarke „Denkmit“ will die Drogeriekette dm vor allem darauf achten, „dass unsere Produkte nachhaltig sind“. Doch ein Kunde ist nach seinem Einkauf diesbezüglich etwas verwirrt.

dm verkauft unter dieser Eigenmarke nämlich sowohl ein Geschirrspülersalz als auch ein Geschirrreinigungspulver. Doch die verschiedenen Verpackungsmaterialen der beiden Produkte lassen bei dem Kunden Zweifel an der Nachhaltigkeit aufkommen.

dm: Papier oder Plastik? Kunde von Verpackungen irritiert

„Ich habe eine Frage“, schreibt er auf Facebook. „Könnt ihr mir bitte erklären, warum es das Geschirrspülersalz von euch in einer umweltfreundlichen Pappverpackung gibt, aber das Geschirrreinigungspulver in Plastik verpackt ist!?“ Der Verwirrung ist nachvollziehbar. Schließlich gelten Plastik und Kunststoffe in den Augen der breiten Masse als deutlich umweltschädigender als Papier und Pappe.

dm antwortet zunächst eher allgemein. „Wir arbeiten an vielen Projekten, um Kunststoffverpackungen zu reduzieren oder durch andere Verpackungs-Materialien zu ersetzen“, teilt die Drogiere mit – aber wirft auch ein: „Die Lösung liegt nicht immer darin, einen Wertstoff durch den anderen zu ersetzen, auch nicht Kunststoff durch Karton.“

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Das ist dm:

  • Der Drogeriemarkt betreibt rund 2.000 Filialen in Deutschland...
  • ...und weitere 1.700 in 13 europäischen Ländern
  • daneben betreibt dm einen Onlineshop, in dem du rund um die Uhr einkaufen kannst
  • Seit Jahren produziert dm Eigenmarken wie Balea, Alverde oder Ebelin

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+++ dm: Kundin will den Drogeriemarkt betreten – doch damit hat sie nicht gerechnet „Bin entsetzt“ +++

Auf Nachhaken des Kunden erklärt dm jedoch auch, warum in seinem speziellen Fall auf verschiedene Verpackungsmaterialen gesetzt wird. „Aktuell ist es aufgrund der Produkteigenschaften nicht möglich das Geschirr-Reiniger Pulver in einen Karton abzufüllen“, so dm. Ein anderer Kunde fügt ergänzend hinzu, dass das Reinigungspulver zu fein sei und aus einem Karton herausrieseln würde.

Ist Papier besser als Plastik?

Doch die Frage bleibt: Wäre eine Papierverpackung wirklich automatisch umweltfreundlicher, weil dabei auf Plastik verzichtet wird? Offenbar nicht!

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„Papier ist schwerer und sperriger, wenn es verschifft werden muss, es verbraucht mehr Energie bei der Herstellung als Plastik, außerdem werden dabei schädliche Chemikalien verwendet“, schreibt hierzu der „Focus“. „Man sollte abwägen, welche Verpackung insgesamt die wenigsten schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt hat, angefangen bei den Rohmaterialien über die Schiffsemissionen bis zu Giftigkeit und Müll.“ (at)