Wetter: Forscher sind alarmiert – was in den nächsten 30 Jahren passiert, ist einfach nur schlimm

Das Wetter soll immer extremer. Aber das ist nicht alles... (Symbolbild)
Das Wetter soll immer extremer. Aber das ist nicht alles... (Symbolbild)
Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Das Wetter verändert sich von Jahr zu Jahr. Forscher schlagen nun Alarm. Wenn es so weitergeht, müssen 1,2 Milliarden Menschen ihr Zuhause verlassen.

In den nächsten 30 Jahren werden wahrscheinlich sehr viele Menschen auf der Erde dazu gezwungen werden ihre Heimat zu verlassen, berichtet das Institute for Economics and Peace (Institut für Wirtschaft und Frieden).

Wetter-Katastrophen sind nicht der einzige Grund

Grund dafür sei laut Forschern die Zunahme von Wetter- und Klima-Katastrophen, wie Hurrikane, Dürren und Überflutungen. Auch Lebensmittel-Knappheit und die mangelnde Wasserversorgung sorgen dafür, dass eine Massenmigration stattfinden wird.

Vor allem davon betroffen seien dann Entwicklungsländer, es soll aber auch Auswirkungen auf Industrieländer geben. Die dritte Welt, wo sowieso schon Armut, Hungersnot und Wasserknappheit herrschen, soll die Wetter-Katastrophen am stärksten treffen.

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Das war der Hitze-Sommer 2018:

  • 2018 fiel wenig Regen, gleichzeitig war es extrem warm
  • In Europa kam es zu Waldbränden, Hitzeschäden und Ernteausfällen
  • Wegen der warmen Flüsse wurden sogar Kraftwerke abgeschaltet
  • In Deutschland war der Sommer 3,8 Grad °C wärmer als in den letzten Jahrzehnten
  • Selbst im Oktober herrschten sommerliche Werte: 28,6 °C wurden am 13. Oktober in Tönisvorst gemessen

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Besonders bedroht sei die Sahelzone in Afrika und die afrikanischen Staaten wie Angola oder Madagaskar, außerdem der Nahe Osten von Syrien bis Pakistan. Mehr als eine Milliarde Menschen, die in 31 Ländern leben, seien dann betroffen, weil sie den Klima- und Wetter-Wandel an diesen Orten zu überstehen würden.

Die Wissenschaftler sehen dabei auch einen Zusammenhang von politischen Konflikten und Wetter-Bedrohungen. Je mehr Kriege es gebe, desto eher drohe ein Kollaps.

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2040 droht Wasserknappheit

„Es ist eine Art Teufelskreis. Durch Konflikte werden die natürlichen Ressourcen von Ländern zerstört und die Knappheit wiederum führt dann zu weiteren Konflikten“, ist sich Forscher Steve Killelea sicher.

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Vor allem Europa müsse sich auf die Massenbewegung einstellen. „Wir haben seit dem Jahr 2015 gesehen, wie selbst eine relativ kleine Zahl an Migranten massive politische Unruhen und Entwicklungen auslösen können“, so Killelea. Damals kamen mehr als eine Million Flüchtlinge nach Europa, viele aus Syrien oder dem Irak.

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Bereits 2040 soll es laut der Experten aufgrund der Wetter-Verhältnisse und politischen Konflikten zu der Wasserknappheit kommen. Fünf Milliarden Menschen sollen davon betroffen sein, wie zum Beispiel in Indien oder China. (ldi/dpa)