Wissenschaft: Unglaublicher Fund! ES war seit 1644 verschollen

Wissenschaft: Forscher machen eine erstaunliche Entdeckung unter Wasser. (Symbolbild)
Wissenschaft: Forscher machen eine erstaunliche Entdeckung unter Wasser. (Symbolbild)
Foto: imago images / Cavan Images

Unglaublicher Fund in der Wissenschaft! Forscher haben etwas wiedergefunden, das 1644, also fast 400 Jahre, als verschollen galt.

Dabei handelt es sich um das Wrack eines alten Kriegschiffs namens „Delmenhorst“ – wie die deutsche Stadt in Niedersachsen. Das Schiff stammt allerdings aus Dänemark, berichtet die „Copenhagen Post“.

Wissenschaft: Schiff wurde in Brand gesetzt

Gefunden wurde es vor der dänischen Küste bei Rødbyhavn in Südlolland – einer Insel Dänemarks. Dort sank es während der Schlacht von Fehmarn 1644.

Es ist das letzte dänische versunkene Schiff, das seit der verhängnisvollen Schlacht vermisst wurde. Es war die letzte Schlacht der Ära König Christian IV. Er verlor vier Monate zuvor sein rechtes Auge in der Schlacht.

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Das war die Seeschlacht bei Fehmarn von 1644:

  • Am 13. Oktober 1644 vernichteten Schweden und Holland eine dänische Flotte
  • Mit der Niederlage der Dänen endete die Seeherrschaft in der Ostsee
  • Die Dänen verloren zwölf Linienschiffe und tausende Matrosen
  • 1645 schlossen die Dänen und Schweden Frieden

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Als man erkannte, dass die Schlacht verloren war, wurde die „Delmenhorst“ in den letzten Stunden der Schlacht bei Rødbyhavn absichtlich vor einer schwedisch-niederländischen Flotte auf Grund gesetzt. Die Dänen hofften damals, die Hafenstadt mit einer Kanone verteidigen zu können.

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Doch die Schweden waren schlau. Sie opferten eines ihrer eigenen Schiffe, in dem sie es in Brand setzten und damit in die „Delmenhorst“ segelten. So fing das Schiff Feuer und sank.

Dieses Schiff, das etwa 150 Meter vor der dänischen Küste liegt, ist einzigartig, weil sie eines der ersten nach Zeichnungen gebauten Schiffe ist.

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Das Wrack wurde im Rahmen der Arbeiten an der Fehmarn-Brücke zwischen Dänemark und Deutschland entdeckt.

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Da das Schiffs-Wrack fast vollständig im Meeresboden begraben ist, kann es nicht geborgen werden. Die Wissenschaftler hoffen, dass es in Zukunft eine Technologie gibt, um Infos aus dem Wrack zu gewinnen, berichtet die „Copenhagen Post“. (ldi)