Urlaub auf Kreta: Tourist fährt Auto mit Navi – plötzlich hat er ein Problem „Ich hätte angefangen, zu heulen“

Manfred und seine Frau machen Urlaub auf Kreta. Das sowas passiert, damit hatten sie nicht gerechnet.
Manfred und seine Frau machen Urlaub auf Kreta. Das sowas passiert, damit hatten sie nicht gerechnet.
Foto: imago images / Hartenfelser; Manfred Kobus (Montage: DER WESTEN)

Au Backe! Ein Tourist macht Urlaub auf Kreta. Als er mit dem Navi zu einer Schlucht fahren will, hat er ein großes Problem.

Manfred Kobus (60) aus Stuttgart und seine Ehefrau Sylvia machen derzeit Urlaub auf Kreta. Insgesamt drei Wochen ist das Paar dort, um zu entspannen und sich die Gegend anzuschauen. Diese Woche wollten die beiden gerne die Kritsa-Schlucht besichtigen.

Urlaub auf Kreta: Touristen sitzen fest

Im Internet suchten die beiden sich eine Wegbeschreibung. Mit Hilfe von Google Map machten sie sich mit einem Mietwagen auf den Weg zu der Schlucht. Während der Fahrt dorthin bekommt Fahrer Manfred plötzlich ein Problem. Er sitzt fest. Und das im Urlaub auf Kreta.

Denn das Navi leitete ihn durch eine extrem schmale Straße, bei der jeder Fahrschüler sofort Reißaus nehmen würde. Der weiße Hyundai ist einfach zu breit für diese Gasse. Dann kommt es noch schlimmer: Es war eine Sackgasse!

Auf Facebook hält Manfred Freunde und Familie auf dem Laufenden und postet regelmäßig Fotos vom Urlaub auf Kreta. So teilte er auch diese brenzlige Situation öffentlich. Von der Aktion hat der 60-Jährige Fotos dazugestellt.

Die Facebook-Nutzer sind fassungslos. Hier einige Kommentare:

  • „Ich kann dir sagen: Ich würde k*** im Strahl.“
  • „Omg, das sind Straßen für Autos? Ich wäre stehen geblieben und hätte die Vermietung angerufen, um mich da raus zu holen.“
  • „Ach du Scheiße. Ich hätte angefangen, zu heulen und wäre weggelaufen.“
  • „Ich hätte wahrscheinlich heulend Gas gegeben und wäre an der nächsten Mauer geklebt.“

Urlaub auf Kreta: Aktion dauerte zehn Minuten

Wie Manfred da wieder rauskam? Mit einem kühlen Kopf. Unserer Redaktion berichtet er: „Die spannenden Punkte waren die Engstellen zwischen den Häusern und gleich danach eine Kurve mit einem extrem steilen Anstieg und sehr glatter Fahrbahn. Die Straße führte direkt auf den Vorplatz der örtlichen Kirche. Dieser Vorplatz konnte nur mit genügend Anlauf ‚erklommen‘ werden. “

Erst dort angekommen, sah Manfred, dass es mit dem Auto nicht mehr weiterging. Andere Gassen, die von der Kirche aus abgingen, waren sogar nur noch mit Zweirädern befahrbar, erklärt der Kreta-Urlauber.

Seine Hoffnung: „Es gab genügend Wendefläche, aber damit war auch schon klar: „Das ganze musste noch einmal durchfahren werden.“ Insgesamt zehn Minuten brauchte Manfred, um hinein und hinaus zu fahren.

Urlaub auf Kreta: Anwohner feiern den 60-Jährigen

Das Tolle: Während Manfred auf die Durchfahrt eines Lasters warten musste, hat ein Anwohner ihm ein Glas Raki angeboten. Als er es dann endlich aus der Zwickmühle geschafft hat, klatschen die Leute um ihn herum.

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„Es ist eher ein unangenehmes Gefühl, dass man die Menschen, die in dem Ort leben, eventuell stört. Sieht man aber, wieviel Autos der Einheimischen an der Seite verschrammt sind, scheint das nicht nur Touristen so zu gehen.“

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Doch das Paar, das seinen Urlaub auf Kreta dennoch genießt, fasst zusammen: „Insgesamt ordnen wir das Ganze als ein authentisches, spannendes Urlaubserlebnis ein, an das wir uns noch lange mit einem Schmunzeln zurückerinnern werden.“ (ldi)

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