Airbnb: Vermieter reißt der Geduldsfaden – „Alles eine absolute Katastrophe“

Einem Vermieter ist wegen Airbnb der Kragen geplatzt. (Symbolbild)
Einem Vermieter ist wegen Airbnb der Kragen geplatzt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Das geschäftsmodell Airbnb ist immer noch sehr beliebt, bei Mietern als auch Vermietern. Wer gerade seine Wohnung wegen Urlaub oder anderen Gründen nicht braucht, vermietet sie als Ferienwohnung an andere Leute.

Beide profitieren, denn oft sind die Wohnungen bei Airbnb günstiger als Hotels und dazu noch deutlich persönlicher. Doch einem Vermieter ist nun die Hutschnur geplatzt.

Vermieter beschwert sich bei Airbnb über den Kundenservice

Und das liegt nicht etwa an unverschämten Mietern. Sondern an dem Unternehmen, das hinter Airbnb steckt. Denn dieses sorgt bei einem Mann nun für Unmut.

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Das Prinzip von Airbnb ist simpel erklärt:

  • Gastgeber stellen ihre Wohnung auf der Pattform online
  • Touristen oder Geschäftsreisende können sich direkt mit dem Gastgeber in Verbindung setzen
  • bei der Buchung fallen Service-Gebühren an
  • diese gehen an Airbnb und haben nichts mit dem Geld für den Vermieter zu tun
  • bei Beschwerden wird alles über Airbnb abgewickelt

Und genau an diesem letzten Punkt scheitert anscheinend ein Mann zurzeit. Denn er schreibt auf der Facebook-Seite von Airbnb, dass es „langsam anfängt, zu nerven“.

Konkret meint er damit das Unternehmen an sich und die Tatsache, dass er niemanden erreicht.

In Callcentern seien Menschen kaum in der Lage zu kommunizieren

„Keine Mitarbeiter die in der Lage sind mit einem zu telefonieren. Oder Mitarbeiter aus irgendwelchen Callcentern, die so mies Deutsch sprechen das man gar nichts versteht. Probleme lösen unmöglich da man Airbnb noch nicht einmal mehr schreiben kann sondern dauernd im Hilfecenter landet wo absolut keine Hilfe zu erwarten ist. Als Gastgeber kann man seine eigenen Nahrichten nicht einsehen. Alles eine absolute Katastrophe“, schreibt der aufgebrachte Mann am Montag.

Bisher hat sich Airbnb zumindest unter dem Post nicht dazu geäußert. Doch da der Vermieter davon spricht, dass es „zum Glück noch seriöse Anbieter gibt, die auch für ihre Kunden da sind“, sollte sich die Firma vielleicht mit der Kritik auseinandersetzen. (fb)