München: Menschen suchen verzweifelt Wohnung – und werden übel abgezockt

München: Wetten, das wusstest du noch nicht über die bayerische Landeshauptstadt?
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München. Mietwohnungen sind in München nicht nur teuer, sondern auch hart umkämpft. Um sich den Traum vom heißersehnten Zuhause zum Schnäppchenpreis in der bayerischen Landeshauptstadt dennoch zu erfüllen, sind Mieter zu vielem bereit.

Genau das haben sich jetzt Betrüger zu Nutze gemacht und mehrere Wohnungssuchende fies abgezockt. Davor warnt jetzt die Polizei, denn die üble Masche kann jeden Interessenten treffen.

München: Traum von der neuen Wohnung zerplatzt – der Hintergrund ist fies

Dafür greifen Kriminelle zunächst die Email-Adressen der Interessenten ab und spielen anschließend mit dem Traum von der bezahlbaren Wohnung: Sie geben eine vermeintlich verbindliche Zusage für die neue Bleibe.

Um dann einzuziehen, sollen die Interessenten Kautionen und Mietvorauszahlungen auf ein Konto überweisen – ohne das zukünftige Zuhause je mit eigenen Augen gesehen zu haben. Kein Wunder, schließlich war keins der Objekte tatsächlich frei.

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Das ist die Stadt München:

  • erstmals 1158 urkundlich erwähnt
  • Landeshauptstadt von Bayern, wird zu den Weltstädten gezählt
  • mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands
  • besteht aus 25 Stadtbezirken

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So funktioniert die fiese Masche der Betrüger

Damit die E-Mails authentisch wirken, haben die Betrüger einen fiesen Trick angewandt: Sie nutzten eine Absender-Adresse, die sich nur um einen Buchstaben von denen bekannter Immobilienunternehmen unterscheidet.

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Diese minimale Änderung fiel bislang mindestens 15 Betrogenen nicht auf. Sie hielten sie Zahlungsaufforderungen für real, überwiesen das Geld und freuten sich vermutlich schon riesig auf die neue Bleibe – nur der geplante Umzug fand eben niemals statt.

Die Anzeigen für die vermeintlichen Traumwohnungen schalteten die Täter zwischen Mai und Juli auf verschiedenen Immobilienportalen im Internet.

Bei diesen Emails müssen Wohnungssuchende aufpassen

Mehrere 10.000 Euro haben die Täter mit dieser Masche bereits erbeutet.

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Das Betrugsdezernat München hat bereits die Ermittlungen aufgenommen. (vh)