Aldi: Discounter-Kunde will nur einkaufen gehen – dann wird es aus der Filiale geschmissen

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

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Da hatte sich jemand einen besonders pfiffigen Ersatz für einen Mundschutz ausgedacht. Das dachte sich zumindest der Aldi-Kunde, bevor er den Laden betrat.

Einkaufen gehen ist in Zeiten der Coronakrise bei Discountern wie Aldi, Lidl und Co. mit einigen Regeln verbunden. Einfach mal in den Supermarkt gehen, ist nur möglich, wenn man einen Mund-Nasen-Schutz dabei hat.

Aldi: Kunde wird aus Discounter geschmissen - aus diesem Grund

Dass dabei nicht immer jedwede Art von Mund-Nasen-Bedeckung ausreicht, musste ein Mann, der bei Aldi einkaufen gehen wollte, am eigenen Leib erfahren.

Sein Einkaufsversuch bei Aldi scheiterte nämlich ziemlich schnell. Deswegen wandte er sich via Facebook an Aldi Süd. Da er keine Maske dabeigehabt habe, habe er seine Strickjacke ausgezogen und mit dieser seinen Mund und seine Nase bedeckt. Seiner Meinung nach hätte er sich damit an die Regeln gehalten.

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Das ist der Discounter Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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„Es ist eine Sauerei von euch, mich deswegen rauszuschmeißen und nicht zu bedienen, es ist nämlich egal, ob man sich Mund uns Nase mit einem Schal oder Pullover, einer Maske, Handtuch odersonst bedeckt“, so der Mann auf der Facebook-Seite von Aldi Süd. Zum Ende seines Posts meint er, dass Aldi sein Personal mal besser über die Corona-Regeln informieren solle.

Aldi: Kunde wird am Einkaufen gehindert – DAS sagen andere Kunden

Mit seiner Meinung, dass es eine „Sauerei“ gewesen sei, am Einkauf gehindert worden zu sein, steht er offenbar ziemlich alleine da. Eine andere Facebook-Userin schreibt beispielsweise unter seinen Post: „Der Filialleiter vor Ort legt die Hausordnung in SEINEM Laden fest. Nur mal so am Rande.“

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Auch sein Argument, dass es ausreichend sei, Mund und Nase zur Not mit einem Schal oder Pullover zu bedecken, verneint sie und gibt ihm auch noch einen Rat: „Informier dich mal über die Gesetzeslage.“

Was sagt Aldi Süd zu dem Vorfall?

Gegenüber DER WESTEN sagt eine Sprecherin von Aldi Süd, dass grundsätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Filialen vorgeschrieben sei. „Geeignet sind Mund-Nasen-Masken, darüber hinaus können auch andere Arten von Bedeckungen wie Schals oder Tücher verwendet werden, solange Mund und Nase vollständig bedeckt sind“, so die Sprecherin weiter.

„Aldi Süd möchte zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter gewährleisten, dass sich alle an die Maskenpflicht halten, und erlaubt im Rahmen des allgemeinen Hausrechts das Betreten der Filiale grundsätzlich nur mit Mund-Nasen-Bedeckung“, sagte die Pressesprecherin weiter. Wie konsequent die Maskenpflicht durch die Mitarbeiter gegenüber Kunden ohne Masken ausgesprochen würde, obliege der Einschätzung der jeweiligen Mitarbeiter vor Ort.

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Zu dem konkreten Fall könne leider keine Beurteilung der Situation vorgenommen werden.

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