Wissenschaft: Absurd und grausam – DAS ist Deutschlands brutalster Tierversuch

Diese Meldung aus der Welt der Wissenschaft ist nichts für die schwache Nerven.
Diese Meldung aus der Welt der Wissenschaft ist nichts für die schwache Nerven.
Foto: imago images / CTK Photo

Homburg. Diese Meldung aus der Welt der Wissenschaft ist nichts für die schwache Nerven.

Um auf besonders erschreckende Fälle von Tierversuchen im Namen der Wissenschaft aufmerksam zu machen, kürt der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ jährlich den schlimmsten Versuch in deutschen Laboren mit dem „Herz aus Stein“.

Wissenschaft: Dieser Tierversuch ist der grausamste in Deutschland

Im Jahr 2020 dürfen sich die Wissenschaftler des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg über die Auszeichnung „freuen“. Und das. was dort von statten geht, klingt tatsächlich wie es einem Horrorfilm.

Mit Titanplatten, die halb so groß sind wie die Maus selbst, wird die Haut auf dem Rücken der Tiere nach oben aufgespannt und wie ein Rückensegel eingeklemmt. In der Mitte der Platten befindet sich ein Loch mit 15 Millimetern Durchmesser – und eben jenes Loch wird anschließend aus der Haut der betroffenen Maus herausgestanzt.

+++ Wissenschaft: Astronomen vermelden Durchbruch – sie konnten tatsächlich DAS im All beobachten +++

Anschließend wird in die „freie“ Hautstelle lebendes Lungengewebe einer anderen Maus eingepflanzt. Mit dieser Apparatur auf dem Rücken lebt die Maus nun zwei Wochen, bis sie mit einer Überdosis Betäubungsmittel getötet wird. Das Ziel der Wissenschaftler: Durch das „Guckloch“ in der Titanplatte wollen sie untersuchen, wie sich kleine Blutgefäße in lebendem Lungengewebe bilden.

Bereits 30 Mäuse auf diese Art getötet

Das Magazin „Geo“ zitiert einen Bericht der Forscher, nach dem die Mäuse die Apparatur auf ihrem Rücken gut tolerieren würden, da Schlaf und Futteraufnahme dadurch nicht beeinträchtigt seien.

+++ Wissenschaft: Frau klaut Artefakte in Pompeji und gibt alles zurück – der Grund ist gruselig +++

Mit der Auszeichnung mit dem „Herz aus Stein“ wolle man exemplarisch zeigen, „welch absurden und grausamen Tierversuche in Deutschland durchgeführt werden“, sagt Corina Gericke, Vizevorsitzende von „Ärzte gegen Tierversuche“ in einer Presseerklärung. Besonders unfassbar: Zu dem Mäuse-Versuch mit den Titanplatten gebe es bereits Alternativen – menschliche Blutgefäße, so Gericke, könne man längst auf einem Chip züchten.

---------------

Weitere Wissenschafts-News:

Wissenschaft: Archäologen graben auf Farm – dann taucht DAS plözlich auf

Wissenschaft: Sensationelle Entdeckung! Selbst Experten hielten so einen Fund für unmöglich

---------------

Laut der Tierversuchsdatenbankdes Vereins sind bereits 30 Mäuse auf diese Art und Weise getötet worden. Im Jahr 2018 sollen insgesamt mehr als zwei Millionen Mäuse in deutschen Laboren gestorben sein.