ESA: Satellit wird ins All geschossen – du glaubst nicht, was er von dort beobachten soll

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Neue ESA-Mission am Start! Ein Satellit wird am 10. November von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien aus in den Weltraum geschossen. Du glaubst nicht, was er dort beobachten soll.

Der „Kopernikus Sentinel-6-Satellit Michael Freilich“ der ESA (European Space Agency) steht in den Startlöchern. Am Freitag präsentierte Josef Aschbacher, Leiter des Erdbeobachtungs-Programms der ESA, das Projekt in einer Online-Pressekonferenz.

Dieser Satellit hat eine wichtige Aufgabe. „Wir brauchen diesen Satelliten, um den Einfluss des ansteigenden Meeresspiegels auf unseren Planeten zu verstehen“, so Aschbacher.

ESA: Mehr über Klimawandel erfahren

Das Gerät soll die Ozeane der Erde beobachten und kartieren. So will man mehr über die Zukunft des Klimawandels herausfinden.

Mit Hilfe der Beobachtungen, will die ESA herausfinden, welche Schlüsse sie aus der Veränderung des Meeresspiegels auf die Folgen des Klimawandels ziehen kann.

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Das ist die ESA:

  • Die ESA ist die Europäische Weltraumorganisation (European Space Agency)
  • wurde 1975 gegründet
  • 22 Mitgliedsstaaten beteiligen sich
  • Hauptsitz in Paris, Frankreich

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Der Anstieg des Meeresspiegels ist eine der schwerwiegendsten Folgen des Klimawandels. Die Geschwindigkeit, mit der die Ozeane steigen, hat sich in den letzten 25 Jahren beschleunigt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich in den kommenden Jahren noch mehr beschleunigen wird. Deswegen muss der Meeresspiegel permanent beobachtet werden.

Die Mission ist eine Kooperation der ESA, der US-Raumfahrtbehörde Nasa, der meteorologischen Satellitenagentur Europas, Eumetsa, und der US-Wetter- und Ozeanografie­-Behörde NOAA.

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Aschbacher ist sich sicher, dass es sich um eine exzellente Kooperation zwischen Europa und den USA handele.

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ESA: Satellit nach verstorbenem Wissenschaftler benannt

Insgesamt gibt es zwei baugleiche Satelliten, die von der ESA entworfen wurden. Kopernikus Sentinel-6-Satellit wird als erstes ins All geschossen. Er ist nach Michael H. Freilich, ehemaliger Direktor der Nasa-Erdbeobachtungsabteilung, benannt. Er verstarb kürzlich.

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ESA-Projektleiter Aschbacher sagte, dass Freilich ein „brillanter Wissenschaftler“ war. „Es ist sehr bedauerlich, dass er den Knopf für den Start nicht drücken kann.“ (ldi/dpa)