Wetter: Droht uns der Jahrhundert-Winter? Meteorologe fassungslos

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
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Krasse Wetter-Vorhersage! Doch was ist dran an den Behauptungen zum Jahrhundert-Winter?

Diese Wetter-Prognose im Winter erstaunt selbst einen Meteorologen. Er findet deshalb nun deutliche Worte.

Wetter: Droht uns ein Jahrhundert-Winter?

Der Winter nähert sich mit großen Schritten: Die Tage werden merklich kürzer, das Wetter langsam ungemütlicher. Auch wenn es zu Beginn der Woche und am Wochenende noch einmal Spätsommergefühle mit bis zu 20 Grad gab.

Damit soll jetzt bald Schluss sein. Jetzt werfen Meteorolgen endgültig den Blick auf den bevorstehenden Winter.

Für viele Menschen ist gibt es dabei gerade rund um Adventszeit herum nur eine entscheidende Frage: Gibt es in diesem Jahr weiße Weihnachten? Amerikanische Wetter-Experten veröffentlichen bereits Prognosen für den kalten Monat Dezember. Demnach sieht es nicht schlecht aus: Sie prophezeien einen Jahrhundert-Winter.

Doch die Wetter-Prognose überzeugt bei weitem nicht jeden...

Wetter: Jahrhundert-Winter könnte mit extremer Kälte einziehen

Der Winter steht vor der Tür. Damit steigen auch die Hoffnungen auf weiße Weihnachten. Wetter-Experten aus den USA warnen in diesem Jahr vor einem besonders kaltem Winter.

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Grund dafür soll das Wetterphänomen „La Niña“ sein, spanisch für „Mädchen“. Es geht mit überdurchschnittlich hohen Luftdruckunterschieden einher und führt zu einer Abkühlung des Oberflächenwassers im Pazifik. Das Phänomen soll somit in diesem Jahr für einen Jahrhundert-Winter sorgen. Manche werden sich freuen, denn das letzte Weihnachten mit Schnee liegt bereits zehn Jahre zurück.

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So entsteht eine Wettervorhersage:

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand
  • Verschiedene Portale wie wetter.com oder wetter.de bieten Vorhersagen für jede Stunde an
  • Es gibt aber auch 3-Tage-Prognosen

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„Jedes Jahr die gleiche Schlagzeile“

Allerdings sieht ein Meteorologe die Prognosen als sehr kritisch an. Dominik Jung ist der Meinung, dass solche Warnungen viel zu früh seien. Ende Oktober sei es nicht möglich acht Wochen in die Zukunft zu schauen. „Jedes Jahr die gleiche Schlagzeile und jedes Jahr eine andere Begründung und jedes Jahr passiert in Sachen Kalt- und Schneewinter rein gar nichts.“

Außerdem zweifelt der Experte, dass die Temperaturen im Winter ausschließlich auf La Niña zurückzuführen sind: „Natürlich kann La Niña Einfluss auf den Winter haben, aber es ist nur einer von ganz vielen Faktoren, die eine Rolle spielen“, erklärt der Experte.

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Wetter-Experte Dominik Jung klärt auf

In einem Youtube-Video des Wetterdienstes wetternet, erklärt Jung, was es mit dem Winter auf sich hat. Viel mehr spielen die Temperaturabweichungen der letzten Monate in das Wetter im Dezember ein. Diese waren in der Vergangenheit bis zu fünf Grad höher als üblich. Da in der Region rund um Sibirien die Temperaturen ebenfalls steigen, schmilzt der Permafrost. Das wiederum sorgt insgesamt für wärmere Temperaturströme.

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Noch keine finale Vorhersage für Dezember

Was das für die Zahlen im Dezember bedeutet, kann allerdings noch nicht verlässlich prognostiziert werden. Es bleibt also abzuwarten, bis präziseren. (neb)