Donald Trump: US-Präsident verlässt G20-Gipfel früher – weil er lieber seinem Lieblings-Hobby nachgeht

US-Wahl: Das ist die Familie Trump

US-Präsident Donald Trump hat eine große Familie. Wir stellen die wichtigsten Familienmitglieder vor.

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Donald Trump hat seine ganz eigene Interpretation des US-Präsidentenamtes. Seine Ignoranz gegenüber dem Ergebnis der US-Wahl 2020 ist das beste Beispiel dafür.

In den letzten Monaten seiner Amtszeit will er sich nun offenbar nicht mehr mit Kleinigkeiten beschäftigen. Am Samstag verließ Donald Trump etwa den G20-Gipfel, um sich einem seiner liebsten Hobbys zu widmen.

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Donald Trump: Hobby statt G20-Konferenz

Die Lage in den USA spitzt sich immer weiter zu. Die amerikanische Johns Hopkins Universität meldete 195.500 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in nur 24 Stunden. Die USA hat mit 250.000 Todesfällen die höchste Sterberate.

Das liegt aus Sicht vieler Beobachter nicht zuletzt an dem mangelhaften Krisenmanagement des Präsidenten. Aus diesem Grund ruhte auf der Zusammenkunft beim G20-Gipfel viel Hoffnung.

Die Staatschefs der 20 größten Industrieländer wollten gemeinsam eine Lösung zur Bekämpfung der Pandemie finden. Aufgrund der Umstände wurde der Gipfel virtuell in einer Videokonferenz abgehalten.

Viel Zeit für die drängenden Fragen hatte Donald Trump allerdings nicht gehabt. Nach zwei Stunden verabschiedete sich der US-Präsident aus der Runde. Manchmal muss man eben Prioritäten setzen, dachte sich Trump offenbar und pfeilte in seinem Golfclub in Virginia an seinem Handicap. Das berichten mitreisende Journalisten.

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Das ist Donald Trump:

  • Geboren am 14. Juni 1946 in New York City in den USA
  • Wurde in 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten
  • 1971 bis 2017 war er der CEO des Konzerns Trump Organization
  • Vor allem in der Immobilienbranche machte Trump ein Milliardenvermögen
  • Er ist der erste US-Präsident ohne vorheriges politisches Amt oder militärischen Rang

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Ist Trump vielleicht aufgrund seiner Niederlage in der Präsidentschaftswahl frustriert? Ganz im Gegenteil. Laut dem amerikanischen „Guardian“ habe Trump die Regierungschefs vertröstet. Schließlich würde er ja noch lange Zeit mit ihnen zusammenarbeiten.

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Ergebnis der US-Wahl 2020: Stand bei den Wahlmännern

  • Joe Biden: 306 Wahlmänner
  • Donald Trump: 232 Wahlmänner
  • Erforderliche Mehrheit: 270 der 538 Wahlmänner
  • Landesweites Gesamtergebnis: Joe Biden 76,16 Millionen Stimmen (50,6%) - Donald Trump 71,53 Millionen Stimmen (47,6%)

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Noch immer versucht er das Wahlergebnis anzufechten und das, obwohl sich mittlerweile immer mehr seiner republikanischen Kollegen von ihm abwenden.

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Die Mehrheit der Amerikaner zählt deshalb schon die Tage bis zum 20. Januar 2021 runter. An diesem Tag werden Joe Biden und die Vize-Kanzlerin Kamala Harris offiziell vereidigt. (neb/ak)