Lidl-Kundin ist fassungslos, weil der Discounter plötzlich DIESE Ansage macht „Vor die Tür gesetzt!?“

Lidl: Die Erfolgsgeschichte des Discounters
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Ein Einkauf bei Lidl, Aldi und Co. ist wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen mit einigen Regeln verbunden.

Eine Lidl-Kunden war allerdings nach einer Ansage des Discounter fassunglos.

Lidl: Kundin beschwert sich

In Zeiten von Corona gehören Masken und Abstand zu einem Einkauf bei Lidl und anderen Discountern einfach dazu. Wegen den neuen Regeln im Lockdown-Light nutzen viele Supermärkte und Discounter wieder die Einkaufswägen, um zu kontrollieren, wie viele Kunden sich in der Filiale aufhalten.

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit rund 160.000 Mitarbeiter, in Deutschland etwa 83.000 (Stand 2018)

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Genau darum dreht sich auch die Situation, über welche sich die Kundin so aufregte. Dabei ging es nicht um die Kundin selbst, sondern um ihre Mutter. Ihr Unverständnis äußerte die Frau auf der Facebook-Seite von Lidl.

Lidl: Kundin ist deswegen fassungslos

„Meine Mutter ist 78 Jahre alt und auf einen Rollator angewiesen. Sie muss für sich selber einkaufen und wohnt in der Nähe von ihrer Filiale in Ellwangen. Jetzt wurde ihr heute gesagt, sie darf ohne Einkaufswagen nicht mehr einkaufen und muss ihren Rollator draußen stehen lassen. Das geht aber nicht“, schreibt sie. Sie könne zwar alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen verstehen, aber dass man nicht auf Einzelschicksale Rücksicht nehme, sei für sie unverständlich.

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„Meine Mutter ist bei euch Stammkundin und jetzt wird sie aufgrund ihrer Gebrechen vor die Tür gesetzt!? Empfinden Sie das verhältnismäßig? Das ist für mich diskriminierend,“ lautet ihre scharfe Kritik. Sie würde sich sehr wünschen, dass ihre Mutter trotz ihrer körperlichen Situation weiter einkaufen gehen könne.

Lidl: Was sagt der Discounter zu der Kritik?

Auf Nachfrage dieser Redaktion hieß es von Lidl: „Bei der von Ihnen beschriebenen Situation handelt es sich um ein Missverständnis. Die Kundin mit dem Rollator hat sich bedauerlicherweise angesprochen gefühlt, als eine Filialmitarbeiterin zwei andere Kunden in der Filiale auf die Einkaufswagenpflicht hinwies. Die Mitarbeiterin entschuldigte sich daraufhin bei der Kundin mit dem Rollator.“

Selbstverständlich müssten Kunden mit Gehhilfe oder Kinderwagen keinen Einkaufswagen nutzen. Für Fragen stünden die Mitarbeiter in den Lidl-Filialen gerne zur Verfügung.

„Das so entstandene Missverständnis tut uns leid. Dennoch haben wir Ihre Anfrage zum Anlass genommen, die Mitarbeiter noch einmal zu diesem Thema zu schulen“, so Lidl. Demnach dürfte die Kundin auch trotz ihres Rollators weiterhin bei dem Discounter einkaufen gehen. Ihr Tochter dürfte dies sicher freuen. (gb)