Wetter in Deutschland: Experten alarmiert – sie warnen vor dieser Gefahr – „Höllisch“

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
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Bald ist er da, der meteorologische Winteranfang. Auch das Wetter in Deutschland hat sich passend zum 1. Dezember in vielen Regionen schon deutlich auf die dunkle Jahreszeit eingestellt.

Vielerorts zeigen die Thermometer schon Temperaturen um den Gefrierpunkt an, auch erste Schneeflocken sind bereits vom Himmel gerieselt. Doch jetzt bekommt das Wetter in Deutschland laut den Meteorologen von „weather.com“ noch eine „höllische“ Komponente dazu.

Wetter in Deutschland: Experten warnen vor diesem Phänomen

Grund dafür ist Tief „Undine“. Das bringt erstmal Regen mit sich. Doch weil gleichzeitig Kaltluft über Deutschland liegt, geht der Regen vielerorts direkt in Schnee über.

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Die weiße Pracht sorgt nicht nur für überzuckerte Landschaften, sondern auch für Gefahr. „Es wird höllisch glatt“, warnt Meteorologe Jan Schenk.

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So entsteht eine Wettervorhersage

  • Rund 10.000 Bodenstationen, 7.000 Schiffe, 600 Ozean-Bojen, 500 Wetterradarstationen und etwa 3.000 Flugzeuge sorgen weltweit dafür, dass stündlich Wetterdaten erfasst werden.
  • Wettersatelliten bieten eine Überwachung aus dem All.
  • Meteorologen können so das Geschehen rund um die Erde beobachten.
  • Gemessen werden Parameter wie Lufttemperatur und -druck, Windrichtung und -geschwindigkeit oder Wolkenhöhe.
  • So sammeln sich pro Stunde etwa 25.000 Meldungen an.
  • Diese werden ausgewertet und übermittelt - so bleiben Wetterprognosen auf dem aktuellen Stand.

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Die Glätte könnte die Menschen am Dienstagmorgen in fast ganz Deutschland überraschen.

Von der Eifel bis nach Sachsen-Anhalt sei die unfreiwillige Rutschpartie möglich, auch Südniedersachsen und Westfalen seien betroffen.

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Passend zum meteorologischen Winteranfang kommt dann am Dienstag noch Schnee hinzu. Eindeutiger Spitzenreiter ist hier der Schwarzwald: Laut Schenk sind dort in Staulagen sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich, in den Mittelgebirgen noch bis zu 15 Zentimeter.

Die einzige Ausnahme bilde Norddeutschland. Dort sei es noch zu warm für die weiße Pracht.

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In den kommenden Tagen erwartet Schenk für das Allgäu hingegen sogar eine „Schneebombe“. Das bedeutet: Selbst im Tal könnte dort im Laufe der Woche eine 40 Zentimeter dicke Schneedecke entstehen.

Das Urteil des Experten: „Der Winter gibt richtig Gas.“ Und außerdem legt er gerade erst richtig los: Die nächsten zwei Wetter-Wochen bleiben laut Schenk auf „weather.com“ in ganz Deutschland kalt und winterlich. (vh)