„Jenke“: Journalist will durch OPs jünger aussehen – doch die Fans beschäftigt nur eine Frage

Jenke von Wilmsdorff ist bekannt für seine gewagten Experimente und Selbstversuche. Das Thema dieses Mal: Schönheits-Op!
Jenke von Wilmsdorff ist bekannt für seine gewagten Experimente und Selbstversuche. Das Thema dieses Mal: Schönheits-Op!
Foto: ProSieben/Willi Weber

Dieses Experiment von Jenke sorgt für Aufsehen! Ist das absoluter Wahnsinn oder doch ein interessanter Selbstversuch im Sinne der Forschung?

Jenke von Wilmsdorff ist für seine verrückten Selbstversuche in ganz Deutschland bekannt. Der Journalist hat bereits für RTL die Rolle einer alleinerziehenden Mutter übernommen oder sich mit voller Absicht über Wochen hinweg falsch ernährt, um die Folgen davon an sich selbst aufzuzeigen. Auch seine Selbstexperimente zu völlig überzogenem Alkoholkonsum oder Leben in Armut haben für Furore gesorgt.

Jetzt ist Jenke schon wieder am Start – diesmal für ProSieben, und mindestens so waghalsig wie bereits in der Vergangenheit, denn: Der 54-Jährige will jünger aussehen – und linke und rechte Gesichtshälfte jeweils unterschiedlich behandeln lassen!

„Jenke“: Journalist will durch OPs jünger aussehen

In „Jenke – Das Schönheitsexperiment“ geht der Journalist optisch aufs Ganze. Die rechte Gesichtshälfte will er ausschließlich kosmetisch behandeln lassen, dabei Schneckenschleim, Vogelkotpulver, chemisches Peeling und eine Durchblutungsmaske verwenden. Er lässt kein (legales) Mittel aus, um den Zeichen der Zeit den Kampf anzusagen.

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Das ist „Das Jenke-Experiment“:

  • „Das Jenke-Experiment“ ist eine Doku-Reihe bei RTL, die nun bei ProSieben fortgesetzt wird
  • Reporter Jenke von Wilmsdorff begibt sich dazu immer wieder in Selbstversuche
  • Unter anderem versuchte er sich schon im übermäßigem Alkoholkonsum, als Frau, als Junkie, in Armut oder als Gefängnisinsasse
  • 2019 gewann Jenke von Wilmsdorff den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie 'Bestes Infotainment'
  • Zuvor war er dreimal nominiert, bekam den Preis aber schlussendlich nicht

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Die linke Gesichtshälfte soll dagegen nur durch schönheitschirurgische Eingriffe „behandelt“ werden. Au weia, ob DIESER Kampf gegen Mutter Natur gut ausgeht...?

Jenke vor der Kamera: „Das ist natürlich schon verlockend! Eine Fachärztin für plastische Chirurgie verspricht mir, mich mit wenigen Eingriffen schlagartig um bis zu 15 Jahre jünger aussehen zu lassen. Die Eingriffe wären dementsprechend massiv, dafür mit einem beeindruckenden Ergebnis nach kurzer Zeit. Dem gegenübergestellt sind wochenlange Behandlungen bei einer Kosmetikmeisterin mit allem, was die Beauty-Industrie hergibt.“

+++ ProSieben: Jenke zeigt Schönheitsexperiment – DAS kosteten all seine Behandlungen +++

„Jenke“: Zuschauer haben nur eine Frage

Während er sich die Frage stellt, ob er es schafft, in 100 Tagen wirklich 20 Jahre jünger aussehen zu können und so ein jüngeres Aussehen um jeden Preis will, fragen sich die Zuschauer allerdings etwas ganz anderes.

Auf Twitter lassen es einige Zuschauer nämlich richtig krachen – und hinterfragen, ja, kritisieren sogar das gesamte Konzept der Sendung!

Ihr Hauptargument: Warum soll man das Altern verhindern wollen, gehört es doch schließlich zum Menschsein dazu? Ein User schreibt Klartext: „Warum tut man es überhaupt? Falten machen doch das Leben und Erinnerungen aus. Das ist doch das, was uns ausmacht.“

„Jenke“: „Jede Falte macht einen Menschen einzigartig“

Ein anderer ProSieben-Zuschauer schlägt in die gleiche Kerbe, hält das Thema gerade im Hinblick auf junge Menschen, die sich wegen eines vermeintlich perfekten Schönheitideals unter Druck setzen, für äußerst fragwürdig: „Ich finde es unglaublich traurig, dass solch Leute Vorbilder für junge Leute sind! Jede Falte macht einen Menschen einzigartig. Was ist an solch Menschen denn schön, wenn sie aussehen wie jeder andere? Steht zu euch und zu euren Körper und euer Aussehen!“

Vielleicht ist es gerade das, was Jenke bezwecken wollte: Ein gesellschaftlich kontroverses Thema, das durch seine verrückten Selbstversuche für noch mehr Relevanz sorgt – und so kontrovers bleibt!

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Interessant ist übrigens auch der Kostenfaktor. Jenke erklärt gegen Ende der Sendung: „Schönheitsoperationen sind eine relativ teure Sache. Die Sachen, die ich jetzt habe machen lassen, lagen bei um die 30.000 Euro.“ Das Geld werde aber nicht in die Tasche der Chirurgin fließen, erzählt Jenke weiter. So habe sie mehrere Jahre in einer Brandklinik gearbeitet. Die 30.000 Euro werden also genutzt, um Brandopfern zu helfen.

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Ein Kilo Billigfleisch am Tag. Dieses Experiment wollte Jenke von Wilmsdorff angehen. Dann ging es plötzlich um Leben und Tod. (mg)