Verbraucherschutz: Vorsicht beim Geschenkekauf! DIESE Spielzeuge sind gefährlich

Die Stiftung Warentest prüft Spielzeug auf Herz und Nieren.
Die Stiftung Warentest prüft Spielzeug auf Herz und Nieren.
Foto: dpa

Zu Weihnachten wünschen sich die meisten Kinder vor allem eins: Spielzeug! Gern gesehen sind auch Plüschtiere. Doch nicht alle Spielzeuge sind beim Verbraucherschutz gern gesehen.

Denn einige der Spielzeuge können für Kinder gefährlich sein, bemängelt der Verbraucherschutz.

Verbraucherschutz warnt vor elf Spielzeugen als Geschenk

Die Stiftung Warentest hat 22 Spielzeuge ins Labor geschickt, um sie auf Sicherheitsrisiken zu überprüfen. Nur die Hälfte hat den Test bestanden! Um die 22 Plüschtiere und Figuren zu prüfen, wurden etwa 300 mecha­nische und physika­lische Tests durch­geführt sowie Hunderte Material­proben auf rund 235 verschiedene Substanzen analysiert.

Der Licht­blick: krebs­erzeugendes Chrysen wurde nicht entdeckt. Vor fünf Jahren waren noch 43 Prozent der Plüschtiere mit diesem poly­zyklischen aromatischen Kohlen­wasser­stoff belastet.

Elf Produkte sind sehr gut, gut und befriedigend

Elf Produkte schneiden in der Sicherheit ausreichend oder mangelhaft ab. Die Tücke steckt oft im Detail, etwa in Accessoires oder Zusatz­materialien. Einige sind im Filz, Etikett oder Hals­tuch mit kritischen Mengen gesund­heits­gefähr­dender oder umwelt­schädlicher Schad­stoffe belastet. Andere sind nicht sicher, weil sich verschluck­bare Kleinteile lösen, Plüsch zu schnell brennt oder Strangulations­gefahr besteht.

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Um zu ermitteln, ob die knuffigen Gefährten für unter Dreijäh­rige sicher sind, hat die Stiftung Warentest das Spielzeug im Labor begut­achtet, vermessen und Belastungs­tests ausgesetzt. Bei zwei Plüschtieren waren Verpackungs­tüten zu dünn. Das ist eine Gefahr und wird von der Spiel­zeugnorm so einge­ordnet: Legt sich ein Kind die Tüte aufs Gesicht, kann sie im schlimmsten Fall so an Mund und Nase haften, dass es nicht mehr atmen und ersti­cken kann. Verpackungen müssen eine bestimmte Foliendicke einhalten, sonst fallen sie durch und das umhüllte Spielzeug gleich mit.

Kuscheltier wegen brennbarem Plüsch mangelhaft

Ein Kuscheltier ist mangelhaft, weil sein Plüsch zu schnell brannte. ­Bei einem Spielzeug ließ sich ein auf dem Etikett befestigter Aufkleber zu einfach abziehen. Ein Risiko, wenn Kinder das abge­löste Kleinteil in den Mund nehmen.

Ein anderes Spieltier ist mit Pailletten bedeckt. Der Anbieter warnt auf einem Anhänger am Produkt, dass die Figur nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet sei. Die Prüfung für verschluck­bare Kleinteile würde dann entfallen. Aber: Das Paillettentier sei ein Spielzeug, dessen knuffiges Aussehen und einfach gestaltete Form für unter Dreijäh­rige attraktiv sein kann. Sie können mit ihm spielen und auch mal an den Pailletten ziehen.

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Ein Plüschhund kann Kindern mit seiner elastischen Leine gefähr­lich werden: Sie misst mehr als 30 Zenti­meter. Die Spiel­zeugnorm setzt diese Länge als Grenze, um sicher­zustellen, dass sich eine Leine nicht um den Hals eines Kindes schlingen, es strangulieren kann. In der Ohrinnenseite enthielt der Hund krebs­erzeugendes Form­aldehyd. Die Mengen sind nicht akut giftig, können aber lang­fristig im Organismus wirken.

Aufgefallen mit kritischem Flamm­schutz­mittel im Schaum­stoff der Schuhsohle ist eine Stoff­puppe. Ein anderes Plüschtier enthielt Naph­thalin im Etikett. Der poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoff steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

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Was nun aber tun, wenn schon ein solches Spielzeug gekauft wurde?

Unsichere Etiketten lassen sich abschneiden, Verpackungs­tüten von Kindern fernhalten, zu lange Leinen abnehmen, und Form­aldehyd­gehalte durch Waschen minimieren. Also einfach nochmal die Geschenke genauer überprüfen, dann geht auch alles gut.

Den ganzen Test und die Spielzeuge im Detail siehst du hier. (fb)