Whatsapp: Nach Zoff um Nutzungsbedingungen – jetzt meldet sich der Messenger-Dienst zu Wort

WhatsApp: Diese Fehler solltest Du niemals tun
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Whatsapp sorgt derzeit für viele wütende Nutzer. Denn zum 8. Februar ändert der Messenger-Dienst seine Nutzungsbestimmungen und Datenschutzrichtlinien. Nun meldet sich Whatsapp selbst zu dem Skandal.

Wer nicht zustimmt, fliegt – so die Devise von Whatsapp. Aktuell bekommen die Nutzer dieses Bild auf ihrem Smartphone angezeigt. Darin wird die Änderung angekündigt, die in drei Wochen ansteht:

Wer nicht zustimmt, kann Whatsapp bald nicht mehr nutzen. Genau das sorgt für viel Wut. Tausende Nutzer haben bereits zum Boykott des Dienstes aufgerufen. Hier liest du mehr <<<

Whatsapp macht diese Versprechen

Laut inside-digital.de sollen die Änderungen für die EU aufgrund der DSGVO nicht gelten. Dennoch gibt es viele Gerüchte und etliche Nutzer, die zur Konkurrenz wechseln. Deshalb haben Whatsapp und Partner Facebook sich nun zu den neuen Richtlinien geäußert. Mehr zu den geänderten Nutzungsbedingungen bei Whatsapp kannst du hier nachlesen <<<

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Diese Daten speichert Whatsapp von dir ab:

  • Profilbilder
  • aktuellen Status
  • Routinen bei der Nutzung von WhatsApp
  • Betriebssystem des Smartphones (Android oder iOS)
  • Batteriestand und die Akkuleistung
  • Verweildauer mit Sprachnachrichten, Videocalls oder Sprachanrufen
  • Nutzernamen
  • Verweildauer
  • Mobilfunknetz
  • eigene Telefonnummer
  • Kontaktliste
  • Stoßzeiten der Nutzung
  • Beliebtheit von Smileys, Stickers oder auch Wörtern
  • Fehlermeldungen und mögliche Abstürze
  • Standortinformationen

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Auf Twitter postete das Unternehmen eine Infografik, die zeigt, dass Whatsapp unter anderem keine Kontaktdaten mit Facebook teilt, private Gruppen auch privat bleiben und dass Nachrichten sowie Anrufe nicht von Whatsapp-Mitarbeitern angesehen beziehungsweise abgehört werden.

Anders sieht es bei der Business-Funktion aus. Jetzt kannst du noch auswählen, ob du deine Whatsapp-Informationen mit Facebook teilen willst. Das Feld dafür fällt aber ab dem 8. Februar weg. Demnach sollen Daten wie Telefonnummern, Transaktionsdaten, IP-Adressen oder „Informationen darüber, wie du mit anderen (einschließlich anderen Unternehmen) interagierst“, so ausgetauscht werden.

Dies ruft Datenschützer auf den Plan. Whatsapp beteuert jedoch, dass die Analyse der Daten für die Bekämpfung von Spam und Missbrauch dient.

Whatsapp: Nicht in Europa

Auch will Whatsapp zukünftig mit Push-Nachrichten zu Neuerungen im Messenger selbst seine Nutzer informieren. Dies soll wegen der DSGVO in Europa aber nicht möglich sein. Nur bei Nutzern, die auf anderen Kontinenten leben.

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Der Austausch zwischen Whatsapp und Facebook sei bereits beim Kauf von Whatsapp durch die EU-Kommission unterbunden worden. Daran will man auch festhalten, schreibt Niamh Sweeney, Datenschutzbeauftrage von Whatsapp in Europa, auf Twitter.

So solle sich für Whatsapp-Nutzer aus Europa laut inside-digital.de nichts ändern. Das ist auf dem oberen Bild, das bei Whatsapp derzeit erscheint, aber nicht ersichtlich. (ldi)