Netto-Kunde beobachtet zwei Frauen auf dem Discounter-Parkplatz DABEI – er ist betrübt: „Ich kann es nicht verstehen“

Ein Netto-Kunde ist betrübt, nachdem er eine Beobachtung gemacht hatte. (Symbolbild)
Ein Netto-Kunde ist betrübt, nachdem er eine Beobachtung gemacht hatte. (Symbolbild)
Foto: imago images / Waldmüller

Eigentlich wollte der Mann nur bei Netto einkaufen gehen. Doch dieser Besuch hat ihn so traurig berührt, dass er die Geschichte gleich auf der Facebook-Seite des Discounters verkündet.

Denn das, was er auf dem Parkplatz von Netto beobachtet hat, ist wirklich keine schöne Sache.

Netto: Kunde beobachtet traurige Szene

Da ihn das Gesehene so sehr beschäftigte, berichtete er davon später in einem Post auf der Facebook-Seite von Netto. „Ich war heute bei Netto und habe gesehen, wie zwei Frauen aus den blauen Tonnen Essen rausgeholt haben. Ich kann es nicht verstehen da Netto nichts macht“, beginnt er seinen Post.

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Das ist Netto:

  • Gründung 1928, Sitz in Maxhütte-Haidhof (Bayern)
  • drittgrößter Discounter in Deutschland nach Aldi und Lidl
  • knapp 4.300 Filialen
  • 75.000 Mitarbeiter
  • Umsatz 13,3 Milliarden Euro
  • Wöchentlich erscheint ein Prospekt mit Angeboten
  • Dieses Silvester wird Netto kein Feuerwerk verkaufen
  • Die Öffnungszeiten können je nach Markt variieren

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Die Frauen hätten sich sehr gefreut, als sie Brötchen aus der blauen Tonne gegessen hätten, berichtet der Netto-Kunde weiter. Obwohl er selbst nicht viel besitze, wollte er den beiden Frauen etwas geben, aber sie seien weggelaufen, so der Mann. „In Deutschland hungern auch Menschen“, schreibt er als Abschlusssatz in seinen Post.

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Netto: SO reagiert der Discounter auf den Post des Kunden

Eine Antwort von Netto lässt nicht lange auf sich warten. „Die Übernahme von sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung gehört zur Unternehmenskultur von Netto Marken-Discount. Als Discounter setzen wir in unserem Sortiment auf sogenannte „Schnelldreher“ und berücksichtigen bei unseren Bestellabläufen die tatsächliche Kundennachfrage je Artikel“, heißt es in der Antwort des Discounters. Netto leite nicht verkaufte aber noch haltbare Produkte an Tafeln weiter.

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„Aus organisatorischen und Ressourcen-Gründen können die Tafeln jedoch leider nicht täglich jeden Markt anfahren. Um die Tafeln dennoch noch weiter zu unterstützen, führen wir regelmäßig auch Spendenaktionen zugunsten der Tafeln“, so Netto.

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Netto: Weitere Kunden reagieren auf den Post des Mannes

Die Kritik des Kunden stößt auf Facebook nicht auf weitere Unterstützung – ganz im Gegenteil: „Und was soll Netto jetzt tun? Netto arbeitet mit der Tafel zusammen. Die Tafeln fahren jeden Tag die Filialen an außer samstags. Manche Dinge kann die Tafel nicht mehr verwenden“, lautet beispielsweise ein Kommentar.

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„Containern“ aus Überzeugung?

Eine Frau gibt weiterhin zu bedenken, dass es Menschen gebe, die aus Überzeugung „containern“ würden. Ob die Antwort von Netto dem Kunden ausgereicht hat, ist leider nicht bekannt. (gb)

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Ein weiterer Netto-Kunde hatte ein ganz anderes Problem - eine Filiale war auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. Hier mehr dazu.