Kreuzfahrt: Corona bereitet Reedereien große Sorgen – doch jetzt gibt es gute Nachrichten

Kreuzfahrt: Viele Schiffe liegen derzeit vor Anker. (Symbolbild)
Kreuzfahrt: Viele Schiffe liegen derzeit vor Anker. (Symbolbild)
Foto: imago images / MediaPunch

Für die Kreuzfahrt-Branche war das Jahr 2020 wohl eins zum vergessen.

Auch die aktuellen Aussichten sehen nicht gerade rosig aus. Doch es gibt für die Kreuzfahrt-Branche auch gute Nachrichten.

Kreuzfahrt: Corona bereitet Reedereien große Sorgen

Die Kreuzfahrt-Branche wurde wie der gesamte Tourismus-Sektor von der Corona-Pandemie hart getroffen. Viele Kreuzfahrten mussten verschoben, abgebrochen oder auch ganz abgesagt werden. Eine kurzfristige Besserung ist derzeit nicht in Sicht.

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Die wichtigsten Codes an Bord eines Kreuzfahrt-Schiffes:

  • Bravo = Feuer an Bord
  • Alpha = Medizinischer Notfall
  • Kilo = Personal muss sich bei den Notfallstellen melden, beispielsweise für Evakuierungen
  • Echo = Schiff beginnt zu treiben
  • Oscar = Mann über Bord
  • 30-30 = Putzkolonne wird gebeten, Dreck zu beseitigen; ein PVI (public vomiting incident) ist ein „Vorfall öffentlichen Erbrechens“
  • Operation Bright Star = Toter an Bord

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Davon ist auch die Aida-Mutter Carnival betroffen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, geht der Kreuzfahrt-Riese für das vierte Quartal 2020 von tiefroten Zahlen aus. Der Nettoverlust belaufe sich demnach auf satte 1,8 Milliarden Euro.

Kreuzfahrt: Licht am Ende des Tunnels?

Doch auch in der Kreuzfahrt-Branche gibt es gute Nachrichten. Wie „Travel Weekly“ berichtet, seien die Buchungen bei Carnival für das Jahr 2022 enorm gestiegen. Auch für das zweite Halbjahr 2021 seien die Buchungen auf einem historischen Hoch.

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„Wir sehen eine gute Nachfrage in allen verschiedenen Kreuzfahrtmärkten, ob Karibikrouten, Europa-Routen, es gibt eine gute Nachfrage nach Australien, Weltkreuzfahrten und so weiter“, sagte Carnival-CFO David Bernstein laut „Travel Weekly“.

Kreuzfahrt: Erhöhte Buchungen für 2022

Auch der CEO des Unternehmens zeigte sich zuversichtlich. Etwa 45 Prozent der Kunden, deren Reisen storniert werden mussten, hätten sich für einen Reisegutschein entschieden. Dennoch seien 60 Prozent der Reise-Buchungen für das letzte Quartal 2021 keine Gutscheineinlösungen.

Etwa 45 Prozent der Gutscheine seien noch nicht eingelöst. Das soll sich aber ändern. „Wir hoffen, dass alle unsere Schiffe bis zum Jahresende einsatzbereit sind“, so CEO Arnold Donald. Damit die Kreuzfahrt-Branche wieder auf einen grünen Zweig kommt, wird entscheidend sein, wann und mich wie vielen Gästen die Schiffe wieder in See stechen dürfen. (gb)