Ikea: Großes Corona-Chaos vor Möbelhaus – das hat es damit auf sich

Ikea: Chaotische Szenen vor einem Möbelhaus. (Symbolbild)
Ikea: Chaotische Szenen vor einem Möbelhaus. (Symbolbild)
Foto: imago images / Stefan Zeitz

Ludwigsburg. Chaotische Szenen vor einem Möbelhaus von Ikea– und das ausgerechnet mitten im Corona-Lockdown!

Vor einem Ikea in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) tummelten sich am Freitagnachmittag Hunderte Kunden, die ihre bestellten Möbel abholen wollten. Doch offenbar gab es dabei Schwierigkeiten. Jetzt wurde der Vorfall aufgeklärt.

Ikea: Was steckt hinter dem Chaos vor der Filiale?

Wie Ikea-Sprecherin Sabine Nold gegenüber der Stuttgarter Zeitung mitteilte, steckt eine IT-Panne hinter dem Chaos vom Freitag. Weil das System streikte, konnten die Mitarbeiter den Kunden, die ihre Waren online bestellt hatten, diese nicht übergeben. Einige warteten stundenlang in der eisigen Kälte vor der Filiale, andere traten wütend den Heimweg an.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018

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Im Laufe des Nachmittags konnte das technische Problem jedoch behoben werden. Den Kunden wollte Ikea jedoch für die Unannehmlichkeiten irgendwie entgegenkommen.

+++ Ikea: Kunde verzweifelt – „Beschämend für so einen großen Konzern“ +++

Man habe den Kunden daher angeboten, die Waren kostenlos nach Hause zu liefern, so Sprecherin Sabine Nold.

Kunden drangen bis zum Filialeingang vor

Es sei nicht geplant gewesen, dass sich so viele Menschen auf dem Parkplatz aufhalten. „Um die Situation zu entspannen, haben wir umgehend Mitarbeiter aus anderen Bereichen eingesetzt, um Waren an Kunden auszugeben“, versichert die Sprecherin. Doch das brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Die verärgerten Kunden drängten sich bis dicht vor den Filialeingang – dabei sei es eigentlich vorgesehen gewesen, dass die Kunden in ihren Autos auf die Bereitstellung ihrer Waren warteten.

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Wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, gelobt der Möbelriese nun Besserung: „Um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden, werden wir unsere Abläufe überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um sicherzustellen, dass die Warenausgabe schneller abgewickelt wird und der Kunde sich kürzer auf dem Ikea-Gelände aufhält“, teilte Ikea mit. (at)