AfD: Grüner Apotheker sorgt mit DIESER Ankündigung für Empörung – „menschenverachtend“

Ein Apotheker hat den Kampf gegen die AfD aufgenommen - und will die Partei mit ihren eigenen Mitteln schlagen. (Symbolbild)
Ein Apotheker hat den Kampf gegen die AfD aufgenommen - und will die Partei mit ihren eigenen Mitteln schlagen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61; imago images / Steinach

Ein Apotheker und Grünen-Mitglied aus Gengenbach in Baden-Württemberg hat zu einer drastischen Maßnahme gegriffen: In seinem politischen Kampf gegen die rechtspopulistische AfD will er die Partei mit ihren eigenen Mitteln schlagen.

Er kündigte an, in seiner Apotheke keine FFP2-Masken an AfD-Wähler austeilen zu wollen. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten. Es war jedoch nicht die einzige drastische Forderung des Grünen-Mitglieds. Inzwischen ist der Mann jedoch zumindest auf Facebook etwas zurückgerudert.

AfD: Forderung von Apotheker sorgt für Eklat – „Saftladen“

Wie die „Badischen Neuesten Nachrichten“ berichten, hatte der Mann zunächst auf der Facebook-Seite der Apotheke angekündigt, FFP2-Masken nicht an AfD-Mitglieder ausgeben zu wollen. Angehörige von Risikogruppen erhalten diese in Apotheken eigentlich umsonst.

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„Ich unterstütze keine Pandemie-Leugner und andere unverbesserliche Ignoranten“, hieß es in dem Beitrag. In den Sozialen Netzwerken brach daraufhin die Hölle los. 900 Kommentare droschen in wenigen Stunden auf den Mann ein. Er habe „einen super Bock geschossen“, sei „menschenverachtend“, die Apotheke ein „Saftladen“.

Dem Apotheker ging es jedoch nicht um die Maskenausgabe allein. Er forderte zudem im Kreistag, dass der AfD- Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz seine Klinikrechnung aus eigener Tasche bezahlen solle. Seitz ist schwer an Corona erkrankt und wird seit Wochen im Lahrer Ortenau-Klinikum behandelt.

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Attacke auf AfD: Grünen-Mitglied und Apotheker rudert zurück

Schon im Kreistag hatte die Forderung für einen Eklat gesorgt, ein AfD-Politiker warf dem Grünen Mitglied „rassistisch anmutenden Diskriminierungen“ vor. Die Forderung gepaart mit der Ankündigung, Masken nicht an AfD-Mitglieder austeilen zu wollen, brachte bei den Rechtsnationalisten das Fass zum Überlaufen.

Der Apotheker hat inzwischen reagiert und die Ankündigung auf Facebook angepasst. Dort steht jetzt nur noch: „Berechtigungsscheine vorbeibringen- 2 € Eigenbeteiligung zahlen und 6 FFP2 Masken mitnehmen. Bitte Anschreiben der Krankenkasse mitbringen!“

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Apotheker erklärt, was ihn an der AfD aufregt

Gegenüber den „Badischen Neuesten Nachrichten“ betont der Mann jedoch, er habe es nicht bereut, so deutlich geworden zu sein. Er habe eine deutliche Ansage machen und die Partei mit ihren eigenen Mitteln konfrontieren wollen.

In den Haushaltsdebatten des Kreistages gebe es aus Reihen der AfD regelmäßig Polemik gegen die Ausgaben für die Flüchtlingshilfe. Bei dem Post handele es sich ebenfalls um eine Provokation. Rechtlich sei er ohnehin nicht dazu befugt, die Ausgabe der Masken zu verweigern. (dav)