Aldi: Kundin traut ihren Augen kaum und trifft harte Entscheidung: „Zum letzten Mal gekauft“

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

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Eine Kundin von Aldi hat sich eine Instant-Suppe asiatischer Art aus dem Sortiment des Discounter zubereiten wollen. Neben den Hauptzutaten Nudeln und Brühpulver findet sie noch weitere kleine Tüten in der Packung.

Dieser Inhalt entsetzt sie dermaßen, dass ihr fast der Appetit vergeht – und sie nun gegenüber dem Discounter Aldi drastische Konsequenzen ankündigt.

Aldi: Inhalt der Instant-Suppe stört Kundin gewaltig

Denn neben Nudeln und Brühpulver liefert die Instant-Suppe noch Chili-Pulver, Croutons mit Kräutern und ein Tütchen Öl mit. Dadurch kann der Kunde selbst bestimmen, wie er seine Mahlzeit genau würzen will.

Das ist praktisch für alle, die schärfeempfindlich sind oder auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Doch die Kundin sieht das komplett anders.

„Dass diese Nudeln nicht das ökologische Non-Plus-Ultra sind war mir klar, aber Seriously? 5x Plastik für einmal Nudel plus nochmal Verpackungsmaterial?“, wendet sie sich an das Aldi-Team bei Facebook.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Nach dieser Erfahrung kündigt sie Konsequenzen an: „Die habe ich zum letzten Mal gekauft.“

So reagiert Aldi auf die Worte der Kundin

Aldi will das Feedback der Kundin intern weitergeben: „Auch wir engagieren uns in den Bereichen 'Vermeiden', 'Wiederverwenden' und 'Recyceln' für einen verantwortungsvollen Umgang mit Verpackungen und wollen unsere Verpackungen laufend optimieren.“

Dazu gehören unter anderem

  • die Verringerung des Materialeinsatzes bei Eigenmarken-Verpackungen um 30 Prozent zwischen 2015 und 2025
  • die Einführung recyclingfähiger Verpackungen
  • Mehr unverpacktes Obst und Gemüse
  • die richtige Abfalltrennung

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Hühnersuppe ohne Plastikverpackungen einfach selbst machen

Nicht nur der Discounter, sondern auch die Kundin könnte Verpackungsmaterial einsparen. Das geht ganz einfach, indem mit frischen Zutaten gekocht wird. Das Huhn für die Suppe etwa gibt es dank Vorratsdosen frei von Einmalplastik beim Fleischer.

Eine frische Hühnersuppe kochen ist zwar einfach, doch ganz so „instant“ wie bei der Suppe der Kundin funktioniert das mit der Zubereitung dann leider nicht: Ein Suppenhuhn sollte mindestens 90 Minuten auskochen, bevor die Suppe genossen werden kann. Hinzu kommt noch die Zeit für das Waschen und Schneiden des Suppengrüns.

Einmal zubereitet lässt sich diese Variante allerdings einkochen oder einfrieren – und steht auf diese Weise fast so schnell auf dem Tisch wie die Instant-Variante. (vh)