Aldi: Müssen Hunderte Mitarbeiter um Job bangen? HIER werden ganze Regionen geschlossen

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

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Umbruch bei Aldi! Der Discounter will sein Logistiknetzwerk neu ausrichten. Dafür werden ganze Regionalgesellschaften geschlossen. Hunderte Aldi Süd-Mitarbeiter müssen deshalb wohl um ihren Job bangen.

In einer Pressemitteilung verkündet Aldi, dass bis Ende 2022 der Betrieb eingestellt werden soll. „Dieser Entschluss wurde nach einer ganzheitlichen Betrachtung der bestehenden logistischen Aufstellung und umfassenden Standortanalysen getroffen.

Aldi: 660 Mitarbeiter betroffen

Die dazugehörigen Filialen werden auf umliegende Regionalgesellschaften aufgeteilt“, so ein Aldi-Sprecher.

Für alle 660 betroffenen Aldi-Mitarbeiter der Logistik und Verwaltung soll eine alternative Weiterbeschäftigung gesucht werden. Betroffen sind die Arbeitnehmer aus den Regionalgesellschaften Wittlich, Montabaur (beide in Rheinland-Pfalz), Altenstadt (Hessen) und Ketsch (Baden-Württemberg).

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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„Eine moderne und effiziente Logistik ist die Grundlage für den Erfolg von Aldi Süd. Um auch in Zukunft die zuverlässige Versorgung mit qualitativ hochwertigen Produkten und das überzeugende Preis-Leistungs-Verhältnis sicherzustellen, wird Aldi das logistische Netzwerk im Laufe der nächsten zwei Jahre weiter optimieren“, heißt es weiter.

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Aldi: Filial-Mitarbeiter nicht betroffen

Vorab soll die Entscheidung intensiv geprüft worden sein, bis Aldi zu dem Entschluss kam. Die Warenversorgung, die individuelle Situation vor Ort sowie die Gesamtaufstellung in der jeweiligen Region sollen dabei im Fokus gestanden haben.

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Was heißt das konkret für die Aldi-Mitarbeiter? Die Regionalgesellschaften Wittlich und Altenstadt werden zum 30. Juni 2021 beziehungsweise zum 31. Oktober 2021 eingestellt. Die Regionalgesellschaft Montabaur folgt zum 28. Februar 2022, Ketsch zum 30. April 2022.

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Von der Umstrukturierung nicht betroffen sind laut Aldi die Mitarbeiter in den dazugehörenden Filialen. „Alle Filialen werden von den umliegenden Gesellschaften übernommen und weiterbetrieben. Auch für die Kunden von Aldi Süd ergeben sich keine Veränderungen“, verspricht Aldi. (ldi)