Sparkasse: Corona-Ausbruch! Zahlreiche Mitarbeiter infiziert – DAS bereitet jetzt große Sorgen

Diese Branchen profitieren in der Corona-Krise!

Obwohl viele Unternehmen durch die Corona-Pandemie finanziell betroffen sind, ging es bei vielen anderen Firmen rasant bergauf. Folgende Branchen sind Pandemie-Gewinner ...

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München. Corona-Ausbruch in einer Zentrale der Sparkasse!

In der Sparkasse München wurde das Virus bereits bei mehr als zwei Dutzend Mitarbeitern nachgewiesen. Die Infektionen sollen sich auch bereits auf das private Umfeld der Angestellten ausgebreitet haben. Besonders ein Detail macht den Experten Sorge.

Sparkasse: Mindestens 27 Infizierte bei Corona-Ausbruch

Wie das Gesundheitsreferat (GSR) und ein Sprecher der Münchner Stadtsparkasse bestätigten, haben sich allein in der Direktion Medialer Vertrieb, zu der auch das Callcenter gehört, aktuell 21 Mitarbeiter infiziert – das ist jeder zehnte Mitarbeiter in der Abteilung!

Besonders besorgniserregend: Bei mindestens sechs der Infizierten ergab der Test einen Verdacht auf die britische Virusmutation B.1.1.7. Die finale Bestätigung durch eine Genomsequenzierung stehe allerdings noch aus.

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Das ist die Sparkasse:

  • Sparkassen-Finanzgruppe organisiert durch den Dachverband DSGV e.V. (Deutscher Sparkassen- und Giroverband): Verbund von Sparkassen, öffentlichen Versicherungen und sonstigen Finanzdienstleistern
  • Rund 385 Sparkassen
  • Mehr als 300.000 Mitarbeiter
  • 8.971 Zweigstellen und 380 Institute (2019)

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In anderen Abteilungen soll es zu mindestens sechs weiteren Infektionen gekommen sein, wobei es in diesen Fällen noch keine Informationen zu den jeweiligen Virusvarianten gibt. Dafür aber im Bekanntenkreis der Angestellten: Von 18 Infizierten aus dem privaten Mitarbeiter-Umfeld besteht bei 13 der Verdacht auf B.1.1.7.

Ursprung der Infektionen unklar

Im Callcenter der Stadtsparkasse arbeite man aufgrund technischer IT-Erfordernisse in einem Großraumbüro, teilte ein Sprecher mit. Zur Sicherheit habe man aber nicht nur Masken, Desinfektionsspender, Trennwände sowie Abstandsregeln eingeführt, sondern die Hälfte der Belegschaft auf zwei weitere Standorte verteilt.

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Seit dem Ausbruch habe man zudem die Lüftungsfrequenz erhöht und desinfiziere täglich alle Oberflächen. Die Tests bei den anderen Mitarbeitern seien allesamt negativ ausgefallen, teilte der Sprecher der „Süddeutschen Zeitung“ mit.

Unbekannt sei dagegen weiterhin, wie das Virus überhaupt in den Betrieb gelangen konnte. (at)