„Riverboat“ (MDR): Kim Fisher mit ernsten Worten – „Keiner von uns würde diesen Job machen wollen“

Bei „Riverboat“ fällt Kim Fisher fast vom Stuhl: „Keiner von uns würde diesen Job machen wollen“. (Archivbild)
Bei „Riverboat“ fällt Kim Fisher fast vom Stuhl: „Keiner von uns würde diesen Job machen wollen“. (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Willnow

Riverboat hat auch in der Folge von Freitag wieder ein unterhaltsames Programm.

Ein Thema bei Riverboat: Corona – allerdings aus einer ganz anderen Perspektive!

Riverboat: Politik in der Pandemie

Die Einschränkungen bringen die Menschen an ihre Belastungsgrenze. Die neue Virusmutation macht wenig Hoffnung auf eine Entspannung der Lage. Viele Bürger lassen vor allem in sozialen Medien ihrem Frust freien Lauf, wie Sachsens Sozialministerin Petra Köpping berichtet.

Wie sie damit umgeht und was sind über die Hater denkt, hat sie bei „Riverboat“ erzählt.

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Das ist Kim Fisher:

  • ist eine deutsche Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
  • wurde am 17. April 1969 in West-Berlin geboren
  • studierte von 1991 bis 1994 Germanistik und Pädagogik
  • Seit 2014 moderiert sie die Talkshow „Riverboat“

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Riverboat: Politiker kämpfen mit Hassbotschaften

Ministerpräsident Bodo Ramelow kämpft seit Monaten gegen solche Briefe, wie du hier nachlesen kannst.

Auch Politikerin Petra Köpping kann da mitreden. Da ist von „Totalversagen“ die Rede oder Köpping muss sich Kommentare wie „Wir werden von Geisteskranken regiert“ durchlesen. „Das geht der gesamten Regierung so, das geht den Bürgermeistern so, oft auch ehrenamtlich Engagierten“, äußerte sich Köpping bei Riverboat.

Ob die, die Hassbotschaften schreiben, sich wohl auch ihren Kindern und ihren Familien so zeigen, stellt Köpping in den Raum.

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Riverboat: „Keiner von uns würde diesen Job machen wollen“

„Es gibt einfach Menschen, die sind so festgefahren... Wenn ich dahinter gucke, das ist oft ein Frust aus ganz anderen Bereichen“, so Köpping. Das Problem, sagt sie, sei, dass Politik und Verwaltung oft in einen Topf geworfen werde und somit der Frust der Hater weiter genährt werden würde.

Dass die Menschen derzeit noch weiter notwendigerweise durch die Pandemie eingeschränkt seien, mache die ganze Situation nicht besser, so Köpping. „Es ist verständlich, wenn viele sagen, 'wann hört das endlich auf?’. Ich auch“, fügt sie hinzu.

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Kim Fisher ist sich nach ihrer Story sicher: „Keiner von uns würde diesen Job machen wollen“. Dabei denkt sie an den Schlafmangel und die Verantwortung über Entscheidungen, denen Politiker ausgesetzt sind. (ali)